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Tierquäler verletzt Pferd in Querum: Polizei prüft Parallelen zum Fall in Bortfeld

Kreis Peine Tierquäler verletzt Pferd in Querum: Polizei prüft Parallelen zum Fall in Bortfeld

Kreis Peine. Die Polizei in der Region fahndet nach einem oder mehreren Tierquälern. Denn bereits zum vierten Mal ist in der Region innerhalb weniger Wochen ein Pferd schwer verletzt worden. Ende April hatte ein Tierquäler in Bortfeld zugeschlagen und die Stute Wenzi am Hinterlauf in der Nähe des Schweifs schwer verletzt (PAZ berichtete).

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Petra Walkemeyer mit Stute Wenzi, die Ende April offenbar von einem Tierquäler verletzt wurde.

Quelle: pif

Jüngster Tatort war eine Weide in der Nähe des Braunschweiger Ortsteils Querum. Dort hat ein Tierquäler am Sonntagabend gegen 20 Uhr einem Pferd mit einem scharfkantigen Gegenstand einen Vorderlauf aufgeschlitzt. Ebenfalls bei Querum war vor einer Woche eine Stute mit einem scharfkantigen Gegenstand verletzt worden. Bei Salzgitter-Thiede hatte ein Unbekannter Mitte Mai einer 23-jährigen Stute auf einer Länge von 50 Zentimetern die Flanke aufgeschlitzt. Das Tier musste eingeschläfert werden.

Auch im Kreis Hameln-Pyrmont prüft die Polizei, ob ein Ripper sein Unwesen treibt. Vor rund drei Wochen hatte ein Reitpferd auf einer Weide in der Nähe des Coppenbrügger Ortsteils Dörpe eine etwa 40 Zentimeter lange und fünf Zentimeter tiefe Schnittverletzung erlitten. Im benachbarten Kreis Schaumburg war 2010 ein Pferd auf einer Weide von einem Tierquäler getötet worden.

Die Besitzer der Stute Wenzi, die Familie Walkemeyer, hatten sich Ende April vor allem an die Öffentlichkeit gewandt, um Pferdebesitzer zu warnen. Zu tief sitzt noch die Angst vor dem sogenannten Pferderipper, der zwischen 1993 und 2003 rund 50 Pferde getötet und viele weitere schwer verletzt hatte.

Der Serientäter war in Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen aktiv. Mehrere Taten ereigneten sich im Peiner Land. Eine besonders schlimme Tat gab es Mitte Oktober 2003. Damals tötete der Täter auf einer Weide am Hainwald bei Vöhrum vier Pferde.

Von Thorsten Pifan

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