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Tierquäler steckten Reißzwecken in Wurst

Dungelbeck Tierquäler steckten Reißzwecken in Wurst

Dungelbeck. Geschockt sind Dagmar Westphal und Pascal Schatz aus Dungelbeck: Tierquäler sind dort unterwegs und haben mit Reißzwecken bestückte Waffeln und Mettwurst ausgelegt. Nur durch Glück haben keine Tiere die gefährlichen Köder gefressen. Die Polizei ist eingeschaltet.

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„Ich habe zwei verdächtige Männer im Alter von etwa 20 Jahren gesehen, die am Freitag um 18 Uhr im Kirchwinkel unterwegs waren“, sagt Pascal Schatz der PAZ. Kurz danach hat der 16-jährige Dungelbecker im Gehege seiner drei Ziegen eine präparierte Eierwaffel und auf dem Stichweg eine präparierte Scheibe Salamiwurst - jeweils gefüllt mit spitzen Reißzwecken - gefunden.

Schatz weiter: „Das war ein etwa 20-Jähriger mit dunklen Haaren und einem Kinnbart. Er trug eine rote Adidas-Jacke. Den zweiten Mann konnte ich leider nicht so gut erkennen.“ Die gefährliche Waffel und die Wurst habe er sofort entfernt, sodass glücklicherweise keine Tiere zu Schaden gekommen sind. Danach benachrichtigte der 16-Jährige die Polizei - zwei Beamte haben die Beweisstücke mitgenommen.

Ärgerlich und besorgt ist auch Nachbarin Dagmar Westphal, die von Schatz von diesem Vorfall erfahren hat. Sofort hat sie am Kirchwinkel und am NP-Supermarkt in Dungelbeck Zettel ausgehängt, um vor diesen Tierhassern zu warnen. Sie betont: „Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ein Hund oder eine Katze die ausgelegte Wurst gefressen hätte. Sie wären innerlich verblutet und unter Qualen gestorben.“

Dagmar Westphal hat selbst einen Hund sowie zwei Katzen und möchte, dass der oder die Täter schnell gefasst werden. „Sonst besteht die Gefahr, dass die Tierquäler weitere Köder auslegen“, so die Dungelbeckerin. Sie verweist auch auf einen ähnlichen Anschlag 2011 im Herzberg, wo mit Messerklingen gefüllte Wurst ausgelegt worden war (PAZ berichtete).

Stefan Rinke von der Polizei bestätigt den Vorfall und fordert mögliche Zeugen auf, sich unter Telefon 05171/9990 zu melden.

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