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Tierkadaver: Letzte Ruhestätte Wegesrand

Vöhrumer Feldmark Tierkadaver: Letzte Ruhestätte Wegesrand

Acht Hörner liegen im Gras, daneben ein Fell, wenige Meter weiter eine Lunge: Vor wenigen Tagen waren die Überreste in der Vöhrumer Feldmark noch quicklebendige Kamerunschafe.

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Noch gestern Abend lagen acht Hörner von Kamerunschafen in der Vöhrumer Feldmark. Wenige Meter weiter lag eine Lunge im Gebüsch.

Quelle: azi

Vöhrum. „Die Menschen werden immer gleichgültiger“, sagt Dieter Horn. Der Vöhrumer Jagdpächter ist sauer: Unbekannte haben in der Feldmark an der alten Tonkuhle die Überreste von vier Kamerunschafen entsorgt.

Ein kurzes Stück entfernt wurden im Februar die abgehäuteten Kadaver von 15 Füchsen und einem Dachs entdeckt. Die Verantwortlichen sind noch immer unbekannt.

Auch über das Vorgehen von Polizei und Behörden ist Horn erbost: „Am Dienstag informierte mich die Polizei. Jetzt liegt immer noch alles hier.“

Rings um die Schafsüberreste liegen Plastiksäcke im Gras. „Vielleicht waren die Kadaver verpackt und wurden von Füchsen aus den Säcken gezerrt“, vermutet Horn. Jetzt liegen die Tierreste direkt am Straßenrand. „Vermutlich hat jemand kurz angehalten und die Säcke an die Böschung geworfen. Das geht am schnellsten. Da sieht keiner was.“

Der befestigte Weg bildet eine direkte Verbindung von Vöhrum nach Schwicheldt. „Viele nutzen die Strecke als Abkürzung“, sagt Horn. „Die Hörner wurden fachmännisch abgetrennt. Wer das gemacht hat, hat Übung“, sagt Horn. Die Köpfe mit den Ohrmarken fehlen. „Aber es gibt nicht viele Kamerunschafe im Landkreis. Wenn vier gleichzeitig verschwinden, sollte sich der Besitzer ermitteln lassen.“

Am Mittwoch nahm der Jagdpächter den Fundort in Augenschein. „Danach bin ich bei der Polizei vorbei gefahren. Die Beamten wussten von nichts.“ Auf dem Rückweg schaute Horn beim Veterinäramt vorbei. Dort notierte man seine Telefonnummer. Gemeldet hat sich niemand.

Hinter den Kulissen hat sich doch etwas getan. Die Polizei informierte am Dienstag das Veterinäramt, bestätigt Leiterin Dr. Heinke Muuß. Sie gab den Vorfall an das Ordnungsamt der Stadt Peine weiter. Das Schreiben traf gestern morgen ein. Ordnungsamtsleiter Lutz Hoffmann sagt: „Wir haben erst einen Ortstermin gemacht und dann die Beseitigung in Auftrag gegeben. Spätestens am Freitagmorgen sind die Kadaver verschwunden.

azi/pif

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