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Tierheim braucht fleißige Helfer: Fast täglich kommen neue Bewohner dazu

Peine Tierheim braucht fleißige Helfer: Fast täglich kommen neue Bewohner dazu

Volles Haus im Peiner Tierheim - ein Besuch: Die Mitarbeiter haben alle Hände voll zu tun, das Telefon klingelt unaufhörlich. Aber auch die Besucher haben die Hände im wahrsten Sinne des Wortes voll und warten darauf, dass sie etwas abgeben dürfen.

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Ines Klingebiel vom Peiner Tierheim mit Feky, einem Langzeitbewohner.

Das sind nicht immer Findeltiere, auch Essensspenden, Transportboxen oder sonstiges Zubehör ist dabei, das dem Tierheim zugute kommen soll. „Wir können so etwas wirklich gebrauchen, wir wissen im Moment nicht, wohin mit den vielen Tieren“, sagt Maike Wedemeyer vom Tierheim.

Aber was sie vor allem in diesen Spätsommertagen, an denen die Urlaubszeit ihren Höhepunkt hat und damit auch die Zahl der ausgesetzten Tiere am höchsten ist, wirklich brauchen, sind engagierte Helfer. „Menschen, die mit den Tieren Gassi gehen, die sich um die Ställe kümmern oder auch den Rasen mähen, es gibt so viel zu tun“, zählt Wedemeyer auf.

„Mit unseren acht Mitarbeitern schaffen wir das nicht“, sagt sie.

Manchmal ernten die Mitarbeiter daher Unverständnis von Leuten, die Tiere finden und sich fragen, warum sie niemand abholen kann.

Daher ist es besonders erfreulich, wenn Tiere ein neues Zuhause finden. Eines der zwei Kaninchen etwa, die vor einiger Zeit einfach in einem Müllsack im Heim gelandet waren (PAZ berichtete), hat eine neue Familie gefunden. „Wir haben uns die Bilder der Tiere im Internet angeguckt und den schwarzem Rammler nehmen wir bei uns auf“, sagt Ralf Kuschnik. Er und Tochter Ronja haben vor Ort nicht lange gezögert, das Tier wird bald im Außengehege zusammen mit einem weiteren Kaninchen wohnen, das die Familie ebenfalls aus einem Tierheim geholt hat.

Auch zwei kleine Katzenbabys sind neu im Tierheim. Sie werden von den Mitarbeitern auf ein Alter von zwei Wochen geschätzt. „Die werden jetzt erst einmal in eine Pflegestelle gegeben, geimpft, entwurmt und in zwei Monaten können sie dann vermittelt werden“, sagt Wedemeyer.

Pflegestellen für junge Tiere sind für das Heim ebenfalls wichtig. „Am besten ist es, wenn eigene Tiere vor Ort sind, die Tiere aber auch separat gehalten werden können. Außerdem sollten Pfleger genügend Zeit haben, sich angemessen um die Tiere kümmern zu können“, erläutert Wedemeyer.

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