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Tiefrote Zahlen bei Salzgitter AG: Größter Problemfall ist Peiner Träger

Peine Tiefrote Zahlen bei Salzgitter AG: Größter Problemfall ist Peiner Träger

Weiter tief in den roten Zahlen steckt der Stahlkonzern Salzgitter AG, der gestern aktuelle Eckdaten zum Geschäftsjahr vorgestellt hat. Allein die Tochter Peiner Träger verzeichnete 2013 ein Minus in Höhe von 240 Millionen Euro. Als einer der Hauptgründe für die Talfahrt des Konzerns wird die kriselnde Peiner Tochterfirma genannt, die wegen der geringen Nachfrage nach Stahlträgern 300 Stellen streichen musste. In der Fuhsestadt sind jetzt noch 770 Mitarbeiter tätig (PAZ berichtete).

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Einfahrt in der Südstadt: Hier befinden sich die Lagerhallen der Stahlfirma Peiner Träger, die tief in der Krise steckt.

Quelle: tk

Was sind die Gründe für die wirtschaftlichen Probleme? Salzgitter-AG-Sprecher Bernhard Kleinermann sagt: „Der Preisverfall und Wettbewerbsdruck auf dem kriselnden europäischen Markt haben den Konzern weiter fest im Griff. Wir rechnen nach einem verlustreichen Verlauf des vergangenen Jahres auch für 2014 noch nicht mit einer Rückkehr in die Gewinnzone.“ Er stellte lediglich in Aussicht, dass das Ergebnis vor Steuern dieses Jahr in der Nähe des ausgeglichenen Bereichs ankommen dürfte.

Abschreibungen auf die verlustreiche Tochter Peiner Träger und Kosten für weitere Sparbemühungen hätten sich über das abgelaufene Jahr summiert. Die Tochter Peiner Träger stellt Stahlträger für die Bauindustrie her. Rund 300 Jobs sind dort bereits weggefallen, teilweise kamen die Beschäftigten anderswo im Unternehmen unter.

Udo Meyer, Betriebsrats-Vorsitzender bei Peiner Träger, erklärt: „Die negativen Zahlen sind leider keine Überraschung für uns, denn die steigenden Rohstoffpreise und die geringe Nachfrage machen uns weiter Probleme.“ Man müsse jetzt verstärkt auf innovative neue Produkte bei Peiner Träger setzen, um aus der Krise zu kommen.

Insgesamt plant der Konzern wegen der Krise die Streichung von gut 1500 Stellen. Der Arbeitsplatzabbau und das Reformprogramm „Salzgitter AG 2015“ sollen das Unternehmen flexibler machen und wieder in die Gewinnzone bringen. Zum Stand des Stellenabbaus gab es keine neuen Angaben. Die Salzgitter AG kämpft wie die gesamte Branche gegen eine schwere Strukturkrise.

tk/dpa

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