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Thomas Renz wird Geschäftsführer beim Kulturring

Wechsel im Sommer Thomas Renz wird Geschäftsführer beim Kulturring

Gesucht und gefunden: Dr. Thomas Renz (37) wird zum 1. August neuer Geschäftsführer des Peiner Kulturrings. Dass ausgerechnet er sich unter den 28 Bewerbern durchsetzte, hat gute Gründe: Keiner der übrigen Anwärter erfüllte das Anforderungsprofil so punktgenau wie er: Dr. Renz ist selbst Musiker, Kulturschaffender - und eben auch Manager, der nach eigenem Bekunden „weiß, wie man eine Bilanz schreibt“. Genau das hatte der Vorstand vorausgesetzt.

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Vor dem Peiner Forum (v.l.): Bürgermeister Klaus Saemann, Kulturring-Chef Christian Hoffmann, sein Nachfolger Dr. Thomas Renz und Heinz Möller, Vorsitzender des Kulturrings.

Quelle: Michael Lieb

Peine. „Dr. Renz hat uns auch unter den drei Bewerbern, die in die engere Auswahl kamen, und zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wurden, am eindeutigsten überzeugt“, erklärte Kulturring-Vorsitzender Heinz Möller gestern bei einem Pressegespräch im Forum. „Der neue Geschäftsführer muss ein offenes Herz für Theater und Kleinkunst haben, aber auch Manager mit klaren Zielvorstellungen sein - und natürlich Öffentlichkeitsarbeit betreiben können“, skizzierte Möller. Beworben hätten sich auch namhafte Künstler und sogar eine Tänzerin.

Der 37-Jährige stammt aus der Nähe von Stuttgart und arbeitet aktuell als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hildesheim. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kulturmanagement, Marktforschung und Besucherforschung. Zu letzterem Thema promovierte er 2005. Das Ergebnis seiner Doktorarbeit ist in dem Buch „Nicht-Besucher-Forschung“ nachzulesen. Darin geht er unter anderem der Frage nach, wie es gelingen kann, neue Theaterbesucher zu gewinnen. Ein Thema, das viele Theater in Deutschland beschäftigt.

Dem Kulturstandort Peine gehe es vergleichsweise gut. „Was hier passiert ist ziemlich innovativ“, konstatierte Dr. Renz, der vor allem das Kinder- und Jugendtheater sowie die Durchmischung des Gesamtangebots von der Operette über Ballett, Musical bis hin zu Kabarett und Kleinkunst lobte.

Der Kulturring kaufe seit jeher tolle Gastspiele ein und könne sich zwischen den größeren Theatern in Braunschweig und Hannover gut behaupten. Eine besondere Herausforderung in Peine sei die Organisation von zwei Spielstätten, dem Forum und den Peiner Festsälen.

Als eines seiner Ziele nannte er die Gewinnung von Zuschauern, die bisher kaum ins Theater gingen, insbesondere aus der Südstadt und der türkisch-stämmigen Bevölkerung. Gleichzeitig kündigte er eine Publikumsbefragungen nach individuellen Bedürfnissen an.

Noch-Geschäftsführer Christian Hoffmann (65) geht nach 29 Dienstjahren zum 31. Juli in den Ruhestand. Unter seiner Regie habe der Kulturring eine gute und positive Entwicklung genommen, so Möller. „Dafür bin ich sehr dankbar.“ Als Vertreter der Stadt Peine, die Träger des Kulturrings ist, sagte Bürgermeister Klaus Saemann (SPD): „Ich bin begeistert von der Auswahl. Dr. Renz hat auch genau das richtige Alter, um hier in Peine durchzustarten.“ Der neue Geschäftsführer, der derzeit noch in Braunschweig wohnt, kündigte an, nach Peine umzuziehen. „Das vereinfacht auch die Vernetzung vor Ort“, sagte Renz.

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