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Thema beim Frauen-Empfang:„Der Jungfrauenwahn“

Filmvorrtag im Forum Thema beim Frauen-Empfang:„Der Jungfrauenwahn“

Viele muslimische Frauen träumen von einem sexuell selbstbestimmten Leben. Allerdings dürfen sie ihre Wünsche nicht öffentlich äußern, schließlich könnten sie dadurch die Ehre ihrer Familie beschmutzen.

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Frauenempfang: Kurz vor dem interessanten Filmvortrag begrüßte die Gleichstellungsbeauftragte Silke Tödter ihre Gäste im Peiner Forum.

Quelle: Michaela Gebauer (2)

Peine. Um Verständnis für dieses Thema zu schaffen, wurde beim gestrigen Frauen-Neujahresempfang im gut gefüllten Peiner Forum der Spielfilm „Der Jungfrauenwahn“ von Güner Yasemin Balc gezeigt.

„Ich denke, die Rolle des Islams, des Glaubens, hat mehr denn je einen starken Einfluss auf das Leben hier lebender muslimischer Frauen“, leitete Silke Tödter, Veranstalterin und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Peine, den Abend ein. Zusammen mit Emine Öztürk von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe hatte sie einen gemütlichen Abend für zahlreiche Peiner Frauen vorbereitet.

In dem gezeigten Film geht um die traditionellen Regeln und Gesetze, an die sich Frauen muslimischer Familien halten sollen. Wenn sie diese brechen, drohen grausame Strafen oder im schlimmsten Fall sogar der Tod. Schließlich sei das intakte Jungfernhäutchen Teil der Kultur.

Güner Yasemin Balcs Film war schwere Kost für das Peiner Publikum. Allerdings konnten die Protagonisten mit ihren sehr persönlichen Geschichten über den Kampf um ein selbstbestimmtes Leben beeindrucken. „Heute haben wir einen ersten Schritt gemacht, uns den Lebenswelten muslimischer Frauen zu nähern, sie besser zu verstehen“, resümierte Tödter erfreut.

Einen Wermutstropfen gab es aber doch: Eine Darstellerin des Filmes wäre am liebsten persönlich in Peine erschienen. Allerdings „hat sie heute ihre letzte Prüfung zum Abschluss ihres Studiums“, erklärte Tödter. „Arife Yalniz bietet aber an, noch zu einem persönlichen Gespräch nach Peine zu kommen.“

mgb

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