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Theater begeisterte im Peiner Studio 99

Peine Theater begeisterte im Peiner Studio 99

Peine. Großes Theater auf kleiner Bühne: Birgit Lünsmann war mit ihrem musikalischen Porträt „Das rasante Leben der Judy Garland“ zu Gast im gut besuchten Studio 99 der Peiner Festsäle. Das Publikum wartete gespannt darauf, wie sie das imposante Leben des ehemaligen Hollywoodstars interpretieren würde.

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„Das rasante Leben der Judy Garland“ im Studio 99: Schauspielerin Birgit Lünsmann und Pianist Wolf Kauder brachten die tragische Karriere der Sängerin auf die Bühne.

Quelle: Isabell Massel

Pianist Wolf Kauder spielte Salonmusik, und sie erschien: Ohne großes Drama schlich sie bescheiden leise in ihrer Rolle von hinten durch die Reihen hinein. Freche Liedtexte und eine flotte Anmoderation hoben die Spannung. Frivol und lustig oder doch packend und dramatisch? Von allem etwas hatte die Künstlerin zu einem großen Ganzen verwoben.

Garlands Lieder, teils mit deutschen Texten versehen, Episoden aus ihrem glanzvollen und doch traurigen Leben, verdeutlichten den Aufstieg vom Kinderstar bis zum tragischen Tod der tablettenabhängigen Diva.

„Das kleine Mädchen mit der großen Stimme“ wurde früh von ihren Eltern vermarktet und hatte schon mit zwölf Jahren einen Hollywood-Vertrag. „Meine Stimme war mein Kapital“, erinnerte sich Garland in Lünsmanns Porträt. Dieses Kapital wurde gnadenlos von allen ausgebeutet, auch von ihren fünf Ehemännern. Anhand von fünf wunderschönen blassrosa Rosen verdeutlichte Lünsmann die „Ehekarriere“. Je nach Extrem der Verbindung wurden die Rosen malträtiert: Weggeworfen Ehemann eins, zwei und drei - immerhin der Vater ihrer Tochter Liza Minelli. Zerfleddert bei Nummer vier und langsam dahinsinkend beim Fünften, der sie zu Grabe trug. Sie war nur 47 Jahre alt geworden.

Untermalt wurde die knapp zweistündige Show von teils witzigen und melancholischen Liedern. Ein Kostümwechsel Lünsmanns auf der Bühne unterstrich den Wechsel in Garlands wilder Karriere - weg von Hollywood hin zur großen Sängerin.

Im Publikum wartete jeder auf ihrer berühmtes Lied „Over the Rainbow“ aus dem Film „Der Zauberer von Oz“- für Garland Fluch und Segen zugleich. Lünsmann und Kauder schafften, was unmöglich erschien: Ein Starporträt in all seinen Facetten zu zeichnen, ohne kitschig zu sein. Begeisterter Beifall.

gs

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