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Terror-Warnung vorm Länderspiel: Peiner geschockt

Peine/Hannover Terror-Warnung vorm Länderspiel: Peiner geschockt

Peine/Hannover. Der Schock sitzt tief, die Länderspiel-Absage am Dienstagabend verunsichert viele Peiner. Die Landesregierung hat zwar gestern Vormittag wieder Entwarnung gegeben, doch die Angst bleibt.

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Polizei-Absperrband mit der Aufschrift „Stopp Polizei – Lebensgefahr“ flatterte gestern vor der HDI-Arena in Hannover.

Quelle: dpa

Den Dienstagabend hautnah miterlebt - von der ersten Warnung vor einem Terroranschlag über die Spielabsage bis zum Großeinsatz der Polizei - hat der Schmedenstedter Ortsbürgermeister Andreas Meier. Der aktuelle Peiner CDU-Bürgermeisterkandidat arbeitet hauptberuflich bei der Bundespolizei und ist Leiter des Referats „Organisierte Kriminalität“ in Hannover. Am Dienstag saß er mit im Führungsstab der Bundespolizei in Berlin, bekam alles live mit.

Nach seiner Erkenntnislage habe es einen sehr ernstzunehmenden Hinweis gegeben, der im Verlauf des Abends durch weitere Informationen verdichtet wurde. Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe sagte dazu: „Wir haben konkrete Hinweise gehabt, dass jemand im Stadion einen Sprengsatz zünden wollte.“

Zum Anpfiff kam es erst gar nicht. Viele Gäste wurden zum Schutz auch nicht in die Nähe der Arena gelassen. „Es war ein komisches Gefühl, so viel Blaulicht zu sehen“, erzählte die Peinerin Michaela Hornburg, die mit ihrer ihre Familie zum Fußballspiel nach Hannover unterwegs war. „Wir saßen voller Vorfreude in einem Bus und mussten auf einmal so schnell wie möglich wieder umdrehen.“

Auch Werner Bode kam gar nicht in die Nähe des Stadions. Als er nämlich gerade in die S-Bahn in Richtung Stadion stieg, kam direkt eine Terror-Warnung per Durchsage. „Ich bin sofort ausgestiegen und zu meiner Tochter nach Hause geeilt. Dann saßen wir erst einmal vor dem Fernseher“, schilderte der Hohenhamelner. „Das ärgert mich. Ich habe mich doch so sehr auf das Spiel gefreut!“

In Hannover ist glücklicherweise nichts passiert, den Peinern hängt das Erlebte jedoch nach. „Die IS-Terroristen haben ihr Ziel erreicht, wir haben alle Angst“, sagte Hornburg bedrückt. „Allerdings werde ich mich nicht verstecken, ich will frei bleiben.“

mgb/mic

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