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Terror-Anschlag in Berlin: Die Peiner sind geschockt

Nach Lkw-Todesfahrt Terror-Anschlag in Berlin: Die Peiner sind geschockt

Der Schock sitzt tief nach der Lkw-Todesfahrt auf einem Berliner Weihnachtsmarkt nahe der Gedächtniskirche. Dabei fuhren der oder die unbekannten Täter mit einem Laster in die Menschenmenge und töteten mindestens zwölf Personen, etwa 48 wurden verletzt. Die PAZ befragte Peiner zu dieser schrecklichen Attacke. Die Trauer und das Mitgefühl sind groß.

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Auf dem Peiner Weihnachtsmarkt wurde ein Gedenktafel für die Opfer des Lkw-Anschlags aufgestellt.

Quelle: Peine Marketing

Peine/Berlin. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil sagte: „Diese furchtbare Tat ist nur schwer zu ertragen. Meine Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen. Und bedanken möchte ich mich bei den Einsatzkräften, die einen schweren Job hatten.“ Heil hofft, dass die Polizei den oder die Täter des Anschlages schnell ermitteln kann.

„Das Entsetzen ist unermesslich, der Schock sitzt tief. Unsere Gedanken gelten unmittelbar den Opfern, deren Familien und Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich von Herzen, dass sie sich schnell erholen und bald wieder aus dem Krankenhaus zurückkehren können“, erklärte die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann. Sie appellierte: „Wir dürfen den Terroristen die Führung nicht überlassen, wir dürfen unseren Lebensstil, unsere Werte nicht auf diese Weise verraten. Unsere Freiheit muss von jedem Einzelnen verteidigt werden, jeden Tag aufs Neue.“

Landrat Franz Einhaus (SPD): „Gegenwärtig prägen Entsetzen, Mitgefühl und ein gewisses Maß an Hilflosigkeit unser Denken. Doch natürlich erwartet die Bevölkerung zu Recht, dass der Staat alles dafür unternimmt, sie vor Anschlägen wie diesem zu schützen. Dem müssen wir uns auf allen staatlichen Ebenen stellen. Allerdings wird angesichts der Sicherheitslage weltweit deutlich, dass wir hier vor einer internationalen Dimension stehen. Kurzfristige Lösungen zur erfolgreichen Bekämpfung solcher Anschläge können nicht erwartet werden. “

„Das Leid der Betroffenen steht im Mittelpunkt und stimmt mich sehr traurig“, ergänzte Peines Bürgermeister Klaus Saemann (SPD). Es mache ratlos, „wenn unschuldige Menschen sterben und weitere in den Krankenhäusern um ihr Leben kämpfen“.

Superintendent Dr. Volker Menke sagte: „Ich habe von den schlimmen Ereignissen in Berlin erfahren, als meine Frau und ich mit Freunden zusammensaßen nach dem Weihnachtsoratorium in der Kirche. Ich habe sie beim Abschied gebeten, an die Opfer und ihre Familien zu denken. Ich vertraue sie Gott an.“ Ein Verbrechen wie dieser mutmaßliche Anschlag könne immer und überall geschehen, in einer Großstadt wie in einer kleinen. „Ich hoffe, dass dieses Verbrechen nicht instrumentalisiert wird, um gegen geflüchtete Menschen Stimmung zu machen“, so Menke.

Türkes Tosun von der Takva-Moschee sagte: „Wir verurteilen diese Anschläge aufs Schärfste, unser tiefes Mitgefühl und unsere Gebete gelten den Angehörigen der Opfer.“

tk/mgb

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