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Tennet will Querung des Hainwaldes vermeiden

Stromtrasse Südlink Tennet will Querung des Hainwaldes vermeiden

Die Planungen für die neue Südlink-Stromtrasse, die vielleicht auch durch den Peiner Landkreis führen soll, laufen auf Hochtouren. Im ersten Quartal des neuen Jahres soll dann der formelle Antrag auf Eröffnung der Bundesfachplanung bei der Bundesnetzagentur vorgestellt werden. 

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Der Netzbetreiber Tennet könnte möglicherweise schon bald Kunststoffrohre durch Peine verlegen, in denen sich Strom-Erdkabel befinden.

Quelle: dpa

Peine. Im Anschluss startet dann das Planungs- und Genehmigungsverfahren mit den darin vorgesehenen Beteiligungsmöglichkeiten.

Vorab: Es gibt zwei mögliche Korridore in der Breite von einem Kilometer, in denen in Zukunft die Erdkabel eingelassen werden könnten.„Einer davon verläuft westlich von Hannover und der andere östlich“, erklärt Florian Hahn, Leiter des Peiner Hochbauamts. Die östliche Variante würde den Peiner Landkreis schneiden (siehe Grafik rechts), womit nicht alle Bürger zufrieden sind. Deshalb hat der Netzbetreiber Tennet erste Anregungen und Hinweise angenommen und sie unter anderem in Form einer interaktiven Karte auf www.tennet.eu im Internet frei zugänglich gemacht.

„Insgesamt können wir zum grundsätzlichen weiteren Vorgehen sagen, dass die eingegangenen Hinweise von den Planungs- und Gutachterbüros ausgewertet werden“, resümiert Mathias Fischer, Tennet-Pressesprecher. „Alle Hinweise, die Auswirkungen auf Mensch und Natur weiter reduzieren, fließen in die Planung ein und optimieren die möglichen Erdkabel-Korridorvorschläge.“

Möglicherweise wird die Erdkabel-Trasse an Dollbergen und Abbensen vorbeiführen in Richtung Röhrse, Vöhrum, Schwicheldt. Weiter geht es dann vorbei an Solschen, Adenstedt, Hoheneggelsen sowie Stedum.

Große Bedenken gibt es hierbei von der Peiner Biologischen Arbeitsgemeinschaft, die befürchtet, dass der Hainwald durch die Verlegung der Erdkabel abgeholzt werden würde (PAZ berichtete). „Grundsätzlich sind wir bestrebt, Wald nicht zu queren. Ob das in diesem konkreten Fall möglich ist, muss die Prüfung ergeben“, stellt Mathias Fischer dar. Allerdings sei die Maßgabe des Unternehmens, dass eine Änderung des Trassenkorridors dazu führen müsse, dass die Eingriffe für Mensch und Natur insgesamt reduziert werden. „Unter dieser Maßgabe sind alle Hinweise zu prüfen“, sagt Fischer.

mgb

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