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Tempo-Tafeln auf der A 2 zeigen Wirkung

Peine Tempo-Tafeln auf der A 2 zeigen Wirkung

Kreis Peine. Die elektronischen Tempo-Anzeigen auf der A 2 bei Peine haben durchschlagende Wirkung. Im ersten Halbjahr 2015 ist die Zahl der Verstöße in Höhe Peine dramatisch zurückgegangen. Das bestätigte Landkreis-Sprecher Henrik Kühn gegenüber der PAZ.

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Tempo-Tafeln auf der A2: Polizei, Verkehrswacht und Landkreis sehen positive Effekte.

Quelle: dpa Archiv

Konkret heißt das: Gab es im ersten Halbjahr 2014 noch 10 641 Verstöße, so waren es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nur noch 4318. „Der Rückgang ist insbesondere bei den Bußgeldern festzustellen“, so Kühn. Die Zahl purzelte hier sogar von 8136 auf 1264. Gegenläufig ist der Trend nur bei den Verwarnungen, die gegen Lkw-Fahrer ausgesprochen werden, hier gelten besondere Regeln.

Der Grund für den allgemein starken Rückgang bei den Bußgeldern liegt indes auf der Hand. Die Wechselverkehrszeichenanlagen, wie die „Schilderbrücken“ im Amtsdeutsch korrekt heißen, geben aufgrund ihrer geringen Schaltzeichen weniger Beschränkungen vor als die vorherige feste Blechbeschilderung in der Zeit von 6 bis 20 Uhr. Die Autofahrer laufen also viel seltener Gefahr, von den berüchtigten A 2-Blitzern erfasst zu werden. Das bringt dem Landkreis deutlich weniger Einnahmen ein.

Doch Kühn sieht vor allem die positiven Aspekte. „Feste Beschilderung, die kein Mensch nachvollziehen kann, führt nachgewiesenermaßen zwangsläufig zur Missachtung und mangelndem Unrechtsbewusstsein. Insofern begrüßen wir es, dass auf der Autobahn wieder flexible Regelungen des Verkehrs im Sinne einer größtmöglichen Vermeidung von Staus und Unfällen erfolgen“, erklärt der Landkreis-Sprecher.

Mehr Sicherheit auf der Autobahn - das steht auch für Ulrich Franke im Mittelpunkt. „Der Verkehr fließt durch die Schilderbrücken besser. Zwar gibt es auch negative Aspekte, insgesamt überwiegen aber die positiven“, lobt der Vorsitzende der Verkehrswacht Peine. Das bestätigt auch Wolfgang Klages, Sprecher der Polizeiinspektion Braunschweig. Hauptursache für Unfälle auf der A 2 seien Hindernisse wie Baustellen, andere Unfälle und Liegenbleiber. „Deshalb ist es wichtig, dass wir für einen homogenen Verkehrsfluss sorgen - und dazu tragen die Schilderbrücken bei“, so Klages.

Der Polizeisprecher fügt hinzu, dass die elektronischen Tempo-Anzeigen nur eine Facette des Themas seien. „Sie sind nicht das Allheilmittel“, meint Klages. Wie stark sich die Schilderbrücken auf die Unfall-Häufigkeit auswirken, könne nur in Langzeitstudien ermittelt werden. Die Rede ist von Fünf-Jahres-Zeiträumen. Dies jedoch ist aktuell noch nicht möglich, weil die elektronischen Tempo-Anzeigen erst seit November 2014 durchgängig laufen.

Die Anlage war 2012 vorsorglich abgebaut worden, nachdem die Landesbehörde Schäden an der Stahlkonstruktion festgestellt hatte. „Von einer positiven Tendenz sind wir überzeugt, auch im Bereich Peine“, sagt Klages und stellt zugleich klar: „Wir müssen am Ball bleiben und alle Maßnahmen ausschöpfen.“

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