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Telgter nach Kneipenschlägerei verurteilt

Peine Telgter nach Kneipenschlägerei verurteilt

Wegen gefährlicher Körperverletzung mit einem gefährlichen Werkzeug musste sich gestern ein 28-Jähriger vor dem Amtsgericht Peine verantworten.

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Quelle: A

Der Telgter, der eine Ausbildung zum Restaurantfachmann macht, soll nach einer Auseinandersetzung mit anderen Gästen einer Kneipe in der Peiner Innenstadt, den Wirt mit einer Bierflasche verletzt haben. Der Angeklagte wurde zu einer Strafe von acht Monaten auf Bewährung und 500 Euro Schmerzensgeld verurteilt.

Der Telgter wollte sich zur Straftat, die im Mai vergangenen Jahres begangen wurde, nicht äußern und so kam es zu einer Beweisaufnahme durch das Gericht. Der Azubi war zusammen mit zwei Freunden, 25 und 26 Jahre alt, auf einer Kneipentour unterwegs, als er mit anderen Gästen in Konflikt geriet. Daraufhin erteilte der Wirt der Gruppe Hausverbot und bat diese sofort zu gehen. Dem folgte eine Diskussion über den Verbleib in der Kneipe, worauf sich der Wirt nicht einließ, bis ihm in einem Handgemenge mit einer vollen Bierflasche auf den Kopf geschlagen wurde.

In der gestrigen Verhandlung ging es um die Klärung des genauen Tathergangs, was sich durch unterschiedliche Zeugenaussagen schwierig gestaltete. Gehört wurde dabei auch das Opfer, das schlüssig und auch für den Richter nachvollziehbar die Geschehnisse des Abends konstruieren konnte.

Die Staatsanwaltschaft sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte sich der vorgeworfenen Straftat schuldig gemacht hatte. Die Aussagen des Opfers und eines 50-jährigen Zeugen waren schlüssig und plausibel. Die Aussagen der Freunde des Angeklagten hatten wenig Aussagekraft, da diese nicht mit eigenen Augen gesehen hatten, wer mit der Flasche geschlagen hatte. Es gab viele widersprüchlicher Aussagen auch darüber, ob die Flasche geschlagen oder geworfen wurde. Zusammenfassend forderte die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von acht Monaten, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird sowie ein Schmerzensgeld an den Wirt in Höhe von 500 Euro. Diesem Antrag kam der Peiner Richter nach.

Nach der Urteilsverkündung zeigte sich das Opfer unzufrieden: „Ich möchte lieber ein richtige Strafe für den Angeklagten. Das Geld brauche ich nicht.“

bol

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