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Teleneurologie: Schnelle Hilfe bei Schlaganfall

Peine Teleneurologie: Schnelle Hilfe bei Schlaganfall

Peine. Nach einem Schlaganfall kommt es auf jede Sekunde an. „Deshalb ist es so wichtig, dass die Patienten aus dem Peiner Land auch im Klinikum Peine eine optimale Versorgung erhalten“, sagte Professor Dr. Wolfgang Heide, Chefarzt der Neurologie des Allgemeinen Krankenhauses in Celle.

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Teleneurologie am Klinikum Peine (v.l.): Professor Dr. Christian Eckmann, Dr. Peter-Maximilian Müller-Marhenke, Professor Dr. Wolfgang Heide und Priv.-Doz. Dr. Frank Grothues.

Quelle: Thorsten Pifan

Mit der Teleneurologie der neuesten Generation ist diese Versorgung weiter gewährleistet. Seit 1. Oktober arbeitet das Klinikum mit dem AKH in Celle und dem Klinikum Braunschweig zusammen. Über eine Internetverbindung können die Neurologen in Celle oder Braunschweig direkt auf den Patienten schauen und die medizinisch notwendigen Schritte anordnen, die dann von den Ärzten in Peine umgesetzt werden.

Positive Erfahrungen hat das Team um den Chefarzt der Kardiologie in Peine, Privatdozent Dr. Frank Grothues, bereits gesammelt. Im Vergangenen Jahr unterzeichnete das Klinikum einen Vertrag mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), die täglich einen Neurologen nach Peine entsendet, und der Uni-Klinik in Magdeburg. „Wir wollten aber eine größere räumliche Nähe schaffen, denn wir haben nie einen Patienten nach Magdeburg verlegt“, sagte Dr. Grothues. Kritische Fälle werden eher in Braunschweig oder Celle behandelt. „Dort können wir zum Beispiel ein Blutgerinnsel aus dem Gehirn entfernen, wenn das notwendig ist“, sagte Professor Heide. Im Ernstfall sei es zum Beispiel wichtig, dass der Neurologe auch die Augen des Schlaganfall-Patienten sieht. Das alles sei mit der neuen Technik möglich.

Der Mehrzahl der Patienten könne so optimal und vor allem zeitnah in Peine versorgt werden. Der Neurologe der MHH schaut dann täglich zur Visite noch einmal vorbei und hat so ein zweites Auge auf die Patienten. Der „Teleneurologe“ steht rund um die Uhr für die Patienten in Peine bereit. Die Schichten sind zwischen den Kliniken in Celle und Braunschweig aufgeteilt. AKG-Geschäftsführer Stephan Judick kündigte an, dass die Teleneurologie weiter ausgedehnt werden soll. Die Celler verhandeln auch mit Krankenhäusern in Walsrode und Soltau.

pif

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