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Technisches Hilfswerk im Einsatz in Polen

Peine Technisches Hilfswerk im Einsatz in Polen

Hochwasser an der Weichsel: Peiner Experten des Technischen Hilfswerks waren zwei Wochen im Einsatz, um die Wassermassen zu bekämpfen.

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Zwei Wochen haben die Peiner THW-Experten in der polnischen Hochwasserregion rund um die Weichsel Hilfe geleistet.

Quelle: Privat

Peine. Beeindruckend: 614 000 Badewannen hätten Markus Koenemann und Thorsten Levin mit dem Wasser füllen können, dass sie mit der Peiner Pumpe im Hochwassergebiet in Polen bewegten. Über 15 Tage war die Pumpe des Technischen Hilfswerk aus Peine rund um die Uhr im Dauereinsatz.

Der Einsatzort lag in der polnischen Stadt Tarnobrzeg, etwa 600 Kilometer von der Landesgrenze entfernt. Die Peiner waren Teil einer geballten Einsatzgruppe aus den Landesverbänden des Hilfswerks Niedersachsen/Bremen und Schleswig-Holstein.

Mit sechs Hochleistungspumpen waren die 32 Experten beschäftigt. „Das Wasser stand mitunter bis zur Dachrinne, die Zerstörung in der Region und an den Häusern der Anwohner war mit nichts zu vergleichen, was ich bisher in Deutschland gesehen habe“, sagte Koenemann nach seiner Rückkehr in Peine.

Neuartig ist die Zusammenarbeit der Experten mit den Pumpen. „Das gibt es beim Technischen Hilfswerk erst seit dem vergangenen Jahr“, sagt Björn Müller, Öffentlichleichkeits-Beauftragter des Peiner Technischen Hilfswerks. Die Peiner hatten zwar schon an einigen Übungen teilgenommen, waren aber noch nie bei einem echten Einsatz gewesen.

Die sechs Pumpen schaffen zusammen eine Kapazität von 40 000 Litern Wasser in der Minute. Insgesamt entlastete die Einheit die Region um zirka 850 Millionen Liter Wasser, da die Pumpen rund um die Uhr im Einsatz waren.

Die Verständigung in Nachbarland war kein Problem, sagte Koenemann. Denn einer der Helfer aus Bremen spricht fließend polnisch. Das Wasser wurde über einen Bahndamm direkt zurück ins Flussbett der Weichsel gepumpt.

„Man muss sich das in etwa so vorstellen, dass eine Pumpe nach 5 Tagen im 24-Stunden-Dauerbetrieb in etwa 10000 km Autostrecke hinter sich gebracht hat“, sagte Koenemann.

pif

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