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Tarifverhandlungen: Es drohen weitere Streiks

Kreis Peine Tarifverhandlungen: Es drohen weitere Streiks

Kreis Peine. Weitere Streiks drohen im Kreis Peine, nachdem am Dienstag die Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes (von Bund und Kommunen) zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften ergebnislos abgebrochen wurden.

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Im Fenster einer Kindertagesstätte hängt ein Plakat mit der Aufschrift „Warn-Streik“.

Quelle: dpa

Bereits in der vergangenen Woche hatte es deswegen Demos, geschlossene Kitas und eingeschränkten Service in den Verwaltungen des Landkreises, der Stadt Peine und der Gemeinden gegeben (PAZ berichtete).

Carten Stuhr von der Gewerkschaft Komba sagte der PAZ: „Sofern es in den Verhandlungen keine Annäherungen gibt, wird die Komba ihre Aktionen im Verlauf der nächsten Wochen wieder aufnehmen. Diese werden sich wieder auf den gesamten Bereich des öffentlichen Dienstes erstrecken.“ Welche genauen Aktionen und Zeitpunkte in Peine in Betracht kommen, wolle man erst in Abstimmung mit dem Komba-Landesverband festlegen.

Und auch Verdi plant weitere Streiks. Bezirksgeschäftsführer Sebastian Wertmüller wollte aber auch noch keine genauen Zeiträume nennen.

Unterdessen sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bei den Verhandlungen in Potsdam, er hoffe auf Einsicht bei den Gewerkschaften, „dass ihre Forderungen überzogen sind“. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern sechs Prozent mehr Lohn. Verdi-Chef Frank Bsirske wies Forderungen nach Eingriffen in das Leistungsrecht der betrieblichen Altersversorgung zurück.

Ein Mitarbeiter der sogenannten Babyboomer-Generation, der im Jahr 2012 brutto 2500 Euro verdient habe, könne nach 40 Arbeitsjahren mit 786 Euro Rente rechnen. Im genannten Jahr habe ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer aber monatlich weniger als 2500 Euro brutto erzielt. Mindestens elf Millionen Arbeitnehmer steuerten also auf Altersarmut zu. Das sei auf keinen Fall hinnehmbar, betonte Bsirske. Von einem „Fehlstart“ sprach Willi Russ, dbb-Verhandlungsführer.

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