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Tag der Astronomie: Es gab wenig Sonne, aber viel zu lernen

Peine Tag der Astronomie: Es gab wenig Sonne, aber viel zu lernen

Peine. Das Wetter ist für Beobachter von Planeten und unserer Sonne der wichtigste Faktor für erfolgreiche Sichtungen. So mussten sich die Mitglieder des Astro-Stammtisches der Kreisvolkshochschule Peine und die zahlreichen Gäste beim Astronomie-Tag am Sonnabend durch das wolkenverhangene Wetter eher an die Theorie halten, als praktische Beobachtungen machen zu können.

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Hobby-Astronomen und Gäste in der Sternwarte: Am Astronomie-Tag konnten bei Wolken-Durchbrüchen auch dunkle Sonnenflecken durch das Teleskop beobachtet werden.

Quelle: rb

Die Sternwarte am Ratsgymnasium bietet dazu mit einer kleinen Bücherei, maßstabsgetreuen Modellen und Computerprogrammen Möglichkeiten. Auch Teilnehmer der Astronomie-Arbeitsgemeinschaft des Ratsgymnasiums waren an diesem Tag anwesend. Dessen Leiter Reiner Guse erklärte außerdem, wie man Fotografien von Nebeln, der Sonne und Himmelskörpern macht.

Am Abend spielte Christiane Rosenberger auf der irischen Harfe für die Gäste. Zuvor informierte auch sie sich über das Universum. „Bei klarem Himmel wäre auch ein Ausblick auf Polarlichter möglich gewesen“, sagte Wolfgang Meirich vom Astro-Stammtisch. Dies ist eine Seltenheit für unsere Breiten und etwas Besonderes für die Hobby-Astronomen.

Polarlichter entstehen, wenn die Sonne energiereiche Materie, auch Sonnenwind genannt, auswirft. Das Magnetfeld der Erde fängt diese Materie auf und lenkt sie zu den Polen. Treten die elektronisch geladenen Teilchen in die Erdatmosphäre ein, werden die dortigen Atome zum Leuchten angeregt. Je nachdem, welche Art von Atom das ist, ändert sich die Farbe der Lichter.

Auch einen kurzen Blick auf die Sonnenflecken konnten die Besucher erhaschen, als sich die Sonne zeigte. Wirken sie beim Blick durch das Teleskop nur wenige Millimeter klein, so sind sie jedoch in Wirklichkeit um die 12 000 Kilometer breit - ähnlich dem Durchmesser der Erde. Was man durch das Teleskop sieht, liegt in der Vergangenheit: „Acht Minuten braucht das Licht von der Sonne bis zur Erde“, so Meirich.

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