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TV-Doku mit Sally Perel und Markus Lanz

Peine TV-Doku mit Sally Perel und Markus Lanz

Sie haben den Holocaust überlebt, nun reisen sie für eine TV-Dokumentation in eine bedrückende Vergangenheit - mit dabei ist der bekannte Peiner Zeitzeuge Sally Perel („Hitlerjunge Salomon“), mit welchem ZDF-Moderator Markus Lanz kürzlich in Peine drehte.

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Sally Perel vor seinem Elternhaus in Peine.

Quelle: ZDF/Florian Quandt

Peine. Am Mittwoch, 6. Mai, ist die bewegende Dokumentation mit dem Titel „Du sollst leben!“ um 23.15 Uhr im ZDF zu sehen.

Drei Überlebende trifft Lanz in der Dokumentation. Der Jude Sally Perel, der den Krieg in der Uniform seiner Feinde überlebte, macht den Anfang. „Wir waren an meinem Elternhaus am Damm und haben dort die Stolpersteine gereinigt“, sagt Perel, der für die Dreharbeiten aus seiner Heimat in Israel angereist war. Gleich nebenan am Luisenhof hat Lanz eine Interview-Sequenz mit Perel gedreht. „Wir haben lange über meine Kindheit gesprochen“, sagt Perel, der die ersten zehn Jahr seines Lebens eine „glückliche Kindheit“ in Peine gehabt habe - bis der Terror der Nazis ihn erreichte. Weitere Stationen der kleinen Stadtführung mit Perel und Lanz waren die Wallschule, wo Perel zur Schule ging, und der Historische Marktplatz.

Doch nicht nur in Peine waren Perel und der Moderator unterwegs. Besonders bewegend war für Perel, der als „Hitlerjunge Salomon“ weltweit bekannt wurde, die Dreharbeiten im Ghetto in Lodz. Dort sah der 89-Jährige zum ersten Mal das Haus wieder, in dem damals seine Eltern gelebt hatten. „Ich habe mit Markus Lanz ein sehr langes und trauriges Interview geführt“, sagt Perel. „Das war etwas ganz Besonderes.“

Neben Perel werden Zvi Aviram, die den Krieg im Berliner Untergrund überlebte, und Eva Schloss, die 1944 in wechselnden Verstecken in Amsterdam lebte, in der Doku zu sehen sein. Lanz begibt sich mit ihnen gemeinsam auf eine Reise quer durch Europa bis nach Israel - nach Amsterdam und Auschwitz, nach Braunschweig, Peine, Lodz und nach Berlin - an Orte, die voll von Erinnerungen sind. Er besucht sie in London und Tel Aviv - den Städten, die ihre neue Heimat wurden. Entstanden sind Gespräche über unbeschwerte Kindertage, die Jahre der Verfolgung und ein langes Leben nach 1945.

ju

• Die Dokumentation „Du sollst leben!“ ist am Mittwoch, 6. Mai, um 23.45 Uhr im ZDF zu sehen.

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