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Swetlana Fritz bildet Therapiehunde aus

Hunde als tierische Therapeuten sind immer öfter gefragt Swetlana Fritz bildet Therapiehunde aus

Sie hören zu, genießen Streicheleinheiten, sind geduldig und einfühlsam: In Seniorenheimen, Schulen, Kitas und Praxen sind zunehmend tierische Therapeuten im Einsatz. Auch die Bewohner des Seniorenzentrums Ehra erhalten regelmäßig Besuch zweier ausgebildeter Therapiehunde - von Labrador Lea und dem kleinen Chihuahua/Dackelmischling Bella.

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Seniorenzentrum in Ehra: Swetlana Fitz fordert die Bewohner auf, Wurst aufzufädeln und den Hunden Lea und Bella die Kette zu reichen.

Quelle: Hilke Kottlick

Peine/Wolfsburg. Die Hunde gehören Swetlana Fitz. Die 39-Jährige aus Ehra bildet selbst Therapiehunde aus und besucht mit Lea und Bella nicht nur Seniorenheime auch in Velpke und Fallersleben, sondern ebenso die Regenbogen-Ganztagsschule in Wolfsburg-Westhagen.

Einmal pro Monat sucht Swetlana Fitz das Seniorenheim in Ehra auf. Ziel ist es, die Bewohner „zu fördern und zu aktivieren“, sagt sie. Dabei helfen Lea und Bella aktiv mit. Zur Begrüßung wird der Labrador beispielsweise von einem der Senioren mit einem Löffel gefüttert. Das trainiert die Feinmotorik und erfordert Geduld. „Der Klient ergreift den Löffel, angelt damit Futterstückchen aus einer Box und reicht dann vorsichtig dem Hund den Löffel mit der Leckerei“, erläutert die Trainerin. Die Hunde haben gelernt, das Futter vorsichtig vom Löffel zu nehmen. Sie genießen dabei Streicheleinheiten, sie wecken Erinnerungen bei den Senioren an eigene Familienhunde und sorgen für entspannte Stimmung.

Die tiergestützte Therapie erfreut sich der Trainerin zufolge wachsender Beliebtheit. Und obwohl die Krankenkassen die Kosten dafür nicht tragen, da sie laut Swetlana Fitz „Tiere als Hilfsmittel nicht anerkennen“, lassen sich zunehmend Lehrer, Psychologen, Erzieher mitsamt ihrem Hund als Therapie-Team ausbilden.

Auch Sozialpädagogin Alexandra Buchal geht morgens mit ihrem Golden-Retriever-Rüden zur Arbeit - in die Realschule in Groß Ilsede bei Peine. Die Schulsozialarbeiterin ist überzeugt vom Erfolg ihres vierbeinigen Therapeuten. „Er reduziert Stress bei den Schülern, schwierige Kinder verhalten sich ruhiger und schüchterne Schüler haben ihn an ihrer Seite, wenn sie ein Referat halten müssen.“

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