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Südstadt: Wohnung der Familie Aslan ist nach dem Küchenbrand total verrußt

Peine Südstadt: Wohnung der Familie Aslan ist nach dem Küchenbrand total verrußt

Peine. Die Polizei hat am Tag nach dem Küchenbrand an der Peiner Friedrichstraße (PAZ berichtete) ihre Ermittlungen aufgenommen. Wolfgang Spandau von der Kripo untersuchte gestern den Brandort. Nach dem ersten Eindruck schließt er vorsätzliche Brandstiftung aus. Unterdessen sind die Schwerverletzten (22 und 32 Jahre) aus dem Klinikum entlassen worden. Die Wohnung der Familie Aslan in der Südstadt ist wegen des starken Brandgeruchs und der Verrußung unbewohnbar.

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Die zerstörte Küche: Hier wüteten am Sonntagmittag die Flammen. Die ganze Wohnung ist verrußt.

Quelle: pif

Großer Zufall: Bereits vor drei Jahren war ein Zweig der Familie Aslan betroffen gewesen, als im Oktober 2010 an der Friedrichstraße ein Wohnhaus explodiert ist.

Wolfgang Spandau verschaffte sich jetzt einen ersten Überblick in der Küche, die beschlagnahmt ist. „Wir werden am Dienstag mit einem Sachverständigen weitere Untersuchungen machen“, sagte er. Dabei geht es darum festzustellen, ob der Brand durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Spandau weiter: „Wir ermitteln derzeit in alle Richtungen, haben aber keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung.“

Das ist passiert: Der 22-Jährige hatte am Sonntagmittag in der betroffenen Wohnung geschlafen. Seine Eltern und die anderen Familienangehörigen waren nicht in der Nähe. „Ich war zuhause, um auf meine elfjährige Schwester aufzupassen“, sagte der 22-Jährige, der in der Wohnung war, als das Feuer ausbrach. Die kleine Schwester sei zu dieser Zeit bei Verwandten in der unteren Wohnung des Hauses gewesen.

Der junge Mann sei vom Knistern der Flammen geweckt worden und habe zunächst versucht, das Feuer mit einem Teppich zu löschen. Später sei sein 32-jähriger Cousin aus der unteren Wohnung zur Hilfe geeilt. „Da habe ich einige Eimer mit Wasser geholt, um das Feuer zu löschen“, so der 22-Jährige, der sich immer noch nicht richtig gut fühlt und gestern noch einmal einen Arzt aufsuchte.

Die achtköpfige Familie Aslan ist derzeit bei Verwandten untergekommen. Die Wohnung muss renoviert werden. Vor allem die Möbel sind von dem Ruß stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

  • Wer die Familie mit Sachspenden unterstützen möchte, wendet sich an Bahattin Aslan, Friedrichstraße 50.

Von Thorsten Pifan

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