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Südstadt: Flammen griffen auf Häuser über

Peine Südstadt: Flammen griffen auf Häuser über

Das war gefährlich: Am Dienstagabend brannte an der Peiner Jägerstraße ein Sperrmüllhaufen aus Holz. Die Flammen griffen danach auf zwei benachbarte Gebäude über. Nur dank des beherzten Eingreifens der Feuerwehr wurde Schlimmeres verhindert.

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Löscharbeiten: Die Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.

Quelle: pif

Der Alarm lief am Dienstag um 22.27 Uhr bei der Leitstelle ein. „In der ersten Meldung hieß es nur, dass Sperrmüll brennt“, berichtet Peines Ortsbrandmeister Sven Bössel. Schnell wurde klar, dass die Situation buchstäblich brenzlig war. Denn die Flammen hatten bereits den Dachstuhl eines angrenzenden Schuppens erreicht - auch die tragenden Pfeiler der Fassade eines zweiten Hauses hatten schon Feuer gefangen.

Im ersten Schritt sicherten die Retter der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt mit insgesamt 24Kräften und sechs Fahrzeugen die beiden Gebäude. Gleichzeitig arbeiteten sich weitere Feuerwehrleute über einen Hinterhof zum Unglücksort vor. „Wir hatten zwei C-Rohre im Einsatz“, erklärt Bössel.

Problematisch: Auf den ersten Blick war nicht zu erkennen, wie sehr die Hausfassade in Mitleidenschaft gezogen worden war und ob noch Gefahr für das Gebäude bestand. Deshalb gingen die Feuerwehrleute mit der Spitzhacke daran, die Fassade abzutragen. Dabei mussten sie auch immer wieder glimmende Streben hinter den Eternit-Platten löschen. Nach rund 20Minuten hatte die Feuerwehr die Situation und das Feuer im Griff.

Um ganz sicher zu gehen, ließ Bössel die Freiwillige Feuerwehr aus Vöhrum alarmieren, die mit sechs Kräften und einem Fahrzeug anrückte - samt Wärmebildkamera. Bei deren Einsatz zeigte sich, dass auch die Gefahr von Brandnestern gebannt war.

Während der Löscharbeiten war die Jägerstraße voll gesperrt. Die Bewohner der betroffenen Gebäude hatten sich selbst aus ihren Häusern gerettet. Noch am Abend nahmen Spezialisten der Polizei den Brandort begutachtet und die Ermittlungen auf.

pif

Brandermittler untersuchen den Unglücksort

Noch während die Freiwillige Feuerwehren aus der Kernstadt und Vöhrum am Mittwochabend das Feuer an der Jägerstraße bekämpften, nahmen die Brandermittler der Polizei Salzgitter ihre Arbeit auf. Polizisten aus Peine hatten den Unglücksort und die Jägerstraße abgesperrt.

Die Bewohner durften zunächst nicht zurück in ihre Häuser. „Bisher ist noch unklar, wie das Feuer entstehen konnte“, sagt Polizei-Sprecher Stefan Rinke. Ein Nachbar erzählt: „Es hat schon den ganzen Tag nach verbranntem Holz gerochen. Am Abend hat mein Sohn dann aus dem Fenster gesehen und die Flammen bemerkt. Da haben wir sofort die Feuerwehr alarmiert und sind aus dem Haus geflüchtet.“

Als klar war, dass die beiden Gebäude an der Jägerstraße nur außen beschädigt sind, konnten die Bewohner kurz nach Mitternacht zurück in ihre Wohnungen. Eine Gefahr bestand nicht mehr. Die Polizei ermittelte gestern am Brandort. Ursache und Schadenshöhe stehen noch nicht fest.

pif

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