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Suchtgefahr im Job: Betriebe steuern gegen

Kreis Peine Suchtgefahr im Job: Betriebe steuern gegen

Kreis Peine. Die AOK schlägt Alarm, denn die Zahl der Fehltage in den Betrieben bedingt durch Aufputschmittel steigt - seit 2002 um 17 Prozent. In Peine ist das Problem bekannt und die Verantwortlichen in einigen Unternehmen steuern bereits gegen.

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Angelika Kahl

Sie haben mit der Suchtberatung des Lukas-Werk Gesundheitsdienst einen Arbeitskreis Betriebe gegründet, um schnell eingreifen zu können, aber auch Präventionsangebote für die Mitarbeiter anzubieten.

„Wir treffen uns in jedem Quartal, mit dabei sind Vertreter aus zehn Peiner Betrieben wie Peiner Träger oder dem Klinikum Peine, aber auch Verwaltungen wie die Stadt Peine oder der Landkreis“, sagt Angelika Kahl, Leiterin der Peiner Suchtberatung im Haus der Diakonie.

Auffallend sei, dass vor allem jüngere Arbeitnehmer Aufputschmittel nehmen, um dem Stress im Betrieb gewachsen zu sein, heißt es in der Studie. Kahl ergänzt: „In Peine ist nicht zu erkennen, dass es einen gegenläufigen Trend gibt.“ Laut Studie gaben fünf Prozent der AOK-versicherten Arbeitnehmer zu, in den vergangenen Monaten Medikamente zur Leistungssteigerung bei der Arbeit genommen zu haben - etwa Psychopharmaka oder Amphetamine. Fast 44 Prozent der Fälle von Arbeitsunfähigkeit sind auf Alkohol - das gesellschaftlich meist akzeptierte Genussmittel - zurückzuführen.

Kahl sagt: „Auch wenn in vielen Betrieben ein striktes Alkoholverbot praktiziert wird, hat sich der Konsum in die Freizeit verlagert.“ Zunehmend seien auch Frauen betroffen, die häufiger zur Flasche griffen.

Gestern traf sich der Arbeitskreis im Haus der Diakonie: „Wir haben aktuell das Thema Medikamente behandelt“, sagt Kahl. Beim nächsten Treffen ist ein Besuch in der Fachklinik in Salzgitter geplant. Betriebe, die Interesse haben, in dem Arbeitskreis mitzuwirken, können sich bei Kahl melden.

pif

  • Kontakt zum Lukas-Werk ist unter Telefon 05171/50810 möglich.
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