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Sturmschäden im Landkreis Peine

Peine Sturmschäden im Landkreis Peine

Peine. Der Sturm der Sonntag über den Landkreis Peine hinwegzog hinterließ seine Spuren auf den Straßen der Region. Insgesamt 76 mal musste die Feuerwehr ausrücken.

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Umgeknickte Bäume.

Quelle: oh

Peine. „Der Sturm hat den Landkreis flächendeckend getroffen. Es gibt kaum einen Bereich der verschont blieb. Hauptsächlich mussten wir wegen umgestürzter Bäume und vollgelaufener Keller ausrücken. Personenschäden gab es zum Glück keine“, erzählt Thomas Schmalz von der Lagedienstführung der Feuerwehr. Auch auf der B214 Richtung Hillerse stürzten zwei Bäume um und schlossen mehrere Autos ein. Bis die Feuerwehr eintraf, konnten die Autofahrer ihr Gefängnis nicht verlassen. Bei der Befreiungsaktion half ein Landwirt mit seinem Trecker aus.

Von dem Sturm war gestern auch das Schienennetz der Deutschen Bahn zwischen Hannover und Braunschweig betroffen. Zwar hatte die DB bereits in der Nacht zu Montag mit den Aufräumarbeiten begonnen, trotzdem konnte die Strecke nur auf einem Gleis befahren werden.

„Große Verspätungen sind dadurch nicht entstanden. Kein Zug kam mehr als 15 Minuten verspätet an. Die Verspätungen sind größtenteils entstanden, da andere Züge über diese Strecke umgeleitet werden mussten. Das Streckennetz im Landkreis Peine hat es im Vergleich zu anderen Strecken nur leicht getroffen. Andere Strecken in Niedersachsen mussten komplett gesperrt werden“, erzählt ein Mitarbeiter des Reisezentrums der DB.

Auch die Polizei erhielt am Sonntag eine Vielzahl an Notrufen. „Da keine Personen verletzt wurden fiel die meiste Arbeit der Feuerwehr zu. Allerdings wurden einige Autos im Landkreis beschädigt und es sind Bäume auf Grundstücke und Garagendächer gefallen“, erzählt Michael Sock von der Polizei Peine, die 32 auf den Sturm bezogene Notrufe meldete. Einen weiteren Sturmschaden gab es direkt in der Innenstadt beim Modegeschäft Nensel.

„Die Freischießen-Fahne hat sich samt Mast gelöst und ist aus dem dritten Stock auf den Gehweg gefallen. Zum Glück ist niemandem etwas passiert und ein junger Mann konnte den Mast schnell beiseite räumen - trotzdem ist es Schade um die Fahne. Seit drei Generationen hängen wir den Mast jedes Jahr in den Giebel des Hauses und jetzt müssen wir wohl einen neuen besorgen“, erzählt Ute Nensel der PAZ.

tik

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