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Sturm Xavier über Peine

Mehr als 80 Einsätze Sturm Xavier über Peine

Mit Windgeschwindigkeiten von bis 120 km/h ist Sturm „Xavier“ am Donnerstag über Deutschland gezogen – und auch im Peiner Land haben die Orkanböen massive Schäden angerichtet. Die Feuerwehren waren ab dem frühen Nachmittag im Dauereinsatz.

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Einsatzort Eulenring: Hier war ein massiver Ast gegen ein Haus gekracht.
 

Quelle: Thomas Freiberg

Kreis Peine.  Bis zum frühen Abend wurden mehr als 80 Einsätze gezählt, sagte Peter Weber von der Peiner Feuerwehr. Die gute Nachricht dabei: Nach übereinstimmenden Informationen von Feuerwehr und Polizei gab es im Peiner Land keine Verletzten durch den Sturm.

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Besonders dramatisch war die Situation in Vöhrum. Dort hatten die Orkanböen ein Metalldach auf dem Gelände der Firma Holz Kiessling abgerissen, das dann auf die Pelikanstraße krachte. Die Straße musste bis zur Beseitigung der Trümmer gesperrt werden, was sich bis in den Abend hinzog.

Auch die L413 zwischen Adenstedt und Solschen musste anscheinend gesperrt werden. Dort hatte der Sturm einen Baum entwurzelt, der nun direkt über der Fahrbahn lag. Ebenfalls gesperrt werden musste die B 444 zwischen Stederdorf und Edemissen. Dort hatte der Sturm nach Angaben von Polizei und Feuerwehr vor allem in der sogenannten Panzerkurve etliche Bäume entwurzelt.

Im Werderpark in Peine wurde zwar kein Baum entwurzelt, dafür brachen von etlichen Bäumen mächtige Äste ab und krachten lautstark zu Boden. Auch auf der Werderstraße lagen zahlreiche bis zu beindicke Äste, Passanten räumten diese jedoch kurzerhand zur Seite.

Massive Schäden wurden auch aus Eixe gemeldet, in Abbensen wurde ein Baum in Nähe des Netto-Marktes entwurzelt.

Glück im Unglück hatte Alexandra Winter im Eulenring in Peine. Sie kam während des Sturms gerade von der Arbeit. Und als sie sich um die umgewehten Mülltonnen des Nachbarn kümmerte, passierte es: Mit einem lauten Krachen brach ein massiver Ast des großen Baumes ab und fiel auf das Dach ihres Hauses. „Glücklicherweise habe ich mich um die Tonnen gekümmert, sonst wäre ich genau in diesem Moment unter dem Baum gewesen“, erzählte sie noch immer sichtlich geschockt. Wie stark das Dach beschädigt wurde, wird sich erst noch klären.

Ebenfalls mit einem Schrecken davon kam Regina Leibküchler – ihr am Maschweg geparktes Auto wurde jedoch durch herabfallende Äste stark beschädigt. Leibküchler selbst befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks jedoch zum Glück nicht im Auto, sie hatte ein Oktoberfest in der Nähe besucht. „So ein Pech. Ich glaube, den kann ich nicht mehr fahren, der muss wohl abschleppt werden“, so Leibküchler. „Aber ich bin froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist.“

Von Tobias Mull

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Orkan im Kreis Peine

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