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Stück über Cyber-Mobbing trifft den Nerv

Peine Stück über Cyber-Mobbing trifft den Nerv

Peine. Das Thema Cyber-Mobbing scheint viele junge Menschen zu beschäftigen: Bereits im Juli war das Theaterstück „rausgemobbt.de“ ausverkauft. Gestern wurde das Präventivstück zwei Mal im Peiner Forum aufgeführt: am Vormittag für Kinder von neun bis zehn Jahren und am Nachmittag in altersgerechter Form für Jugendliche.

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Der Protagonist Nik und seine Widersacherin Lissy zeigten, wie Psychoterror an Schulen ausarten kann.

Zum Inhalt: Das Stück handelt von Nik (11), der neu an der Schule ist. Außer seinem digitalen Abbild Salokin, das ihn durchs Internet begleitet, findet er nur in der Mitschülerin Natalie eine Freundin. Auf dem Schulweg wird er von Lissy, einer älteren Schülerin, gemobbt. Sie verlangt von ihm seine Schuhe, Geld und Essen: Lissy zwingt Nik schließlich, Bilder von Natalie auf der Toilette in Barbieunterhöschen bei Facebook zu veröffentlichen und an die gesamte Klasse zu schicken. Hinterher stellt er schnell fest, dass das nicht richtig war. Um Natalie wieder Mut zu geben, meldet Nik den Administratoren von Facebook diejenigen, die das Bild noch online im Profil zur Schau stellen.

Trotz weniger Requisiten wirkte das Theaterstück. Für die jeweils passende Kulisse sorgte eine klappbare Wand. Drei Schauspieler genügten, um mehreren Figuren Leben einzuhauchen. Lediglich die Tontechnik, die vom „Comic on!“-Ensemble mitgebracht worden war, fiel negativ ins Gewicht, da sie zeitweise aussetzte. Bei der zweiten Aufführung des Stücks am Nachmittag wurde daraufhin die Tonanlage des Peiner Forums benutzt.

Im Anschluss an das Stück wurde mit den Kindern über das Thema Mobbing diskutiert. Dazu stand der elfjährige Jonas auf und sagte: „Auf der Toilette und im Schlafzimmer dürfen keine Fotos gemacht werden. Das ist Privatsphäre!“ Luca (12) fügte hinzu: „Wenn Fotos von einem selbst, die man nicht mag, ins Netz kommen, kann man zur Polizei gehen.“

Leonie (11) sagte: „Es war toll, dass die Schauspieler mehrere Personen darstellten.“ Elias (13) fand es schade, dass die Mikrofone ausgegangen sind. Die Gesangs- und Tanzeinlagen gefielen ihm aber sehr.

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