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Studie: Hohe Sicherheit an Schulen

Kreis Peine Studie: Hohe Sicherheit an Schulen

Kreis Peine. Es besteht dringender Nachholbedarf: Zehn Jahre nach dem Blutbad von Erfurt, bei dem ein Ex-Schüler am Gutenberg-Gymnasium erst 16 Menschen erschoss und dann sich selber tötete, sind viele Schulen in Norddeutschland nicht ausreichend auf Amokläufe vorbereitet. Das ergab eine Untersuchung des NDR. Dagegen hat der Landkreis Peine gut abgeschnitten.

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Erfurt 2002: Zwei weinende Mädchen nach dem Amoklauf.

Quelle: A

Kreis-Sprecher Henrik Kühn sagt zu den Sicherheitsvorkehrungen: „Die Schulen im Kreis Peine haben nach den Vorgaben der Landesschulbehörde entsprechende Notfallpläne erstellt. Dabei wurden die örtliche Polizei und die Landesschulbehörde mit einbezogen.“ In 12 der 19 Schulgebäude des Kreises gibt es Lautsprecheranlagen und Fluchttüren. Die Klassentüren sind überall von innen verschließbar.

Zusätzlich sei in jeder Schule ein Sicherheitsbeauftragter bestellt worden, der präventiv tätig ist und im Notfall die Organisation übernimmt. Wie viel Geld wurde in die Sicherheit investiert? Kühn erklärt: „Dies kann nicht beziffert werden, denn zum Teil wurden vorhandene Anlagen im Laufe der Zeit instandgesetzt. Neue Anlagen werden vor allem im Rahmen von Brandschutzsanierungen eingebaut, sodass auch diese Teilbeträge nicht beziffert werden können.“

Und es seien weitere Maßnahmen geplant. „Überall dort, wo in nächster Zeit Brandschutzsanierungen erfolgen“, betont Kühn.

Die NDR-Studie

  In Niedersachsen haben 66 Prozent der 1000 abgefragten Schulen ein Lautsprechersystem, 22 Prozent spezielle Klingelsignale und 95 Prozent abschließbare Türen. Nur 46 Prozent verfügten über Krisenteams, 65 Prozent über einen Notfallplan. Schlecht schnitten unter anderem Salzgitter und Wolfsburg ab. 2011 gab es in Niedersachsen 102 Amokdrohungen.

tk

Der Amoklauf in Erfurt 2002

Am 26. April 2002 ermordete im Erfurter Gutenberg-Gymnasium der kurz zuvor von der Schule verwiesene 19-jährige Robert Steinhäuser zwölf Lehrer, zwei Schüler, eine Sekretärin und einen Polizisten, bevor er sich selber tötete. Zum Andenken an den Amoklauf haben gestern die Erfurter Kirchengemeinden die Glocken geläutet.

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