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Stromtrasse Süd-link: Landwirte weiter beunruhigt

Kreis Peine Stromtrasse Süd-link: Landwirte weiter beunruhigt

Kreis Peine. Das Landvolk Niedersachsen befürchtet bei der Erdverkabelung im Rahmen der geplanten Stromtrasse Süd-link massive Eingriffe in den Boden. Die Folgen seien zurzeit nicht vorhersehbar, heißt es vom Landvolk-Pressedienst.

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Eine mögliche Streckenführung von Süd-link - der sogenannte Ost-Korridor - würde das Peiner Land berühren.

Weiterhin seien langfristige Folgenabschätzungen notwendig, um negative Auswirkungen vor Verlegung der Erdverkabelung auf die Bodennutzung ausschließen zu können. „Die Landesminister Stefan Wenzel und Christian Meyer erwarten im Vergleich zur überirdischen Trassenführung eine Schonung der Umwelt, des Landschaftsbildes und im Flächenverbrauch, an dieser Prämisse werden Land- und Forstwirte sowie Gärtnereibetriebe die Umsetzung der Planungen messen“, heißt es in einer Presse-Erklärung.

Dem Schutzgut Boden gelte aus landwirtschaftlicher Sicht ein fundamentales Interesse. Dessen uneingeschränkte Nutzungsmöglichkeit müsse erhalten werden, ein „trial-and-error“-Prinzip könne für landwirtschaftliche Flächen nicht gelten. Selbst der lang zurückliegende Gasleitungsbau offenbare nicht selten noch heute den Trassenverlauf.

Weitere Kritikpunkte: Beim Höchstspannungsleitungsbau gebe es Bedenken gegen eine zusätzliche Erwärmung des Bodens, sie nicht hinreichend ausgeräumt seien. Auch die Auswirkungen auf die Entwässerung der Flächen je nach Bodenbeschaffenheit seien kaum untersucht worden. Im Vergleich zur Freileitung sei die ständige Erreichbarkeit der Trassen in Störungsfällen schwerer umzusetzen. Zudem müssten angesichts der „massiven Beeinträchtigungen des Eigentums und der dauerhaften Inanspruchnahme die Zahlungen an die betroffenen Grundeigentümer eine völlig neue Qualität erhalten“, wird gefordert. Begründung: Das Erdkabel dürfte jedes Grundstück beim Wertzuwachs am Bodenmarkt auf ewig benachteiligen, auch für nachfolgende Generationen.

Schon in der Planungsphase fordern die Vertreter der Interessen der Landwirte eine uneingeschränkte Beteiligung, wie sie auch in den Diskussionen der sogenannten Hamelner Erklärung angeregt wurde.

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