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Stromtrasse: Erdkabel durch den Kreis?

Peine Stromtrasse: Erdkabel durch den Kreis?

Peine. Seine neuen Pläne für die sogenannte Süd-Link-Stromtrasse hat der Netzbetreiber Tennet gestern im Bundestag vorgestellt. Neu ist vor allem, dass nun auf der Strecke von Schleswig-Holstein bis nach Bayern und Baden-Württemberg auf Erdverkabelung zurückgegriffen werden soll.

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Durch diese Kunststoffrohre werden die Strom-Erdkabel gezogen.

Quelle: Foto: dpa

Die Kosten betragen zehn Milliarden Euro. Der Korridor könnte laut der CDU-Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann durch den Kreis Peine führen.

Die Aufgabe des Süd-Links wird es sein, den windreichen Norden Deutschlands mit den starken Verbrauchszentren im Süden zu verbinden. Nachdem es starke Probleme bei der Akzeptanz von Freileitungen gegeben hat, wird nun auf der gesamten Trasse auf Erdverkabelung zurückgegriffen. „Derzeit werden verschiedene mögliche Korridore erarbeitet“, sagt Pahlmann, „Der mögliche Ostkorridor würde nordwestlich von Oelerse den Kreis Peine erreichen, Vöhrum im Westen passieren, zwischen Schwicheldt und Mehrum geführt werden und den Landkreis südlich von Adenstedt wieder verlassen.“ Ein möglicher Westkorridor würde zwischen Wunstorf und Hannover verlaufen und den Kreis Peine nicht betreffen.

Laut Tennet sollen die Kabel in einer Breite von etwa 15 bis 25 Metern und einer Tiefe von etwa 1,8 Metern verlegt werden. Für den Bau würde ein etwa 40 bis 50 Meter breiter Streifen von Nöten sein. Über den Kabeln würde keine Bebauung und Bewaldung mehr möglich sein. „Sicher sind auch Erdkabel nicht völlig unsichtbar und ohne Auswirkungen. Allerdings waren sowohl Energiewende als auch der Wunsch nach Erdkabeln breiter gesellschaftlicher Konsens. Ohne den Ausbau des Übertragungsnetzes wird es keine erfolgreiche Energiewende geben“, betont Pahlmann.

Der Übertragungsnetzbetreiber wird nun in eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung gehen. Hierfür sind von Mitte Oktober bis Mitte November 30 Informationsveranstaltungen in den betroffenen Regionen geplant. Auch würden die Planungsunterlagen im Internet (www.tennet.eu) zugänglich gemacht werden. Der ambitionierte Zeitablauf von Tennet sieht einen Baubeginn 2021 und rund vier Jahre Bauzeit vor.

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