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Stromautobahn „Südlink“ soll durch Landkreis führen

Stadt Peine, Gemeinden Ilsede und Hohenhameln betroffen Stromautobahn „Südlink“ soll durch Landkreis führen

Jetzt ist es raus: Die Stromautobahn Südlink soll durch den Landkreis Peine verlaufen. Das gab der Netzbetreiber Tennet am Dienstag bei einer Informationsveranstaltung in Berlin bekannt. Betroffen wären demnach die Stadt Peine, die Gemeinde Ilsede und die Gemeinde Hohenhameln (PAZ berichtete).

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Der geplante Verlauf: Im Kreis Peine führt die Trasse durch das Stadtgebiet sowie die Gemeinden Ilsede und Hohenhameln.

Peine. Der zweite Vorschlagskorridor, der westlich an Hannover vorbei führt, ist offenbar vorerst vom Tisch, wird aber immer noch als Alternative aufgeführt.

Die Stromtrasse Südlink soll Windstrom von den Küsten quer durch Deutschland in den Süden transportieren. Nach heftigem Widerstand aus der Bevölkerung sollen nun statt Freileitungen an Masten Erdkabeln verlegt werden. Die Netzbetreiber Tennet und Transnet haben mehrere Varianten gegeneinander abgewogen und informieren derzeit Abgeordnete, Landräte und Verwaltungen (heute in Peine) über das Ergebnis.

Nach Informationen der PAZ soll vor allem die umweltplanerische Bewertung für die Trassen-Variante durch den Landkreis Peine gesprochen haben. Diese sei zwar länger unter dem Strich aber die „geeignetere Variante“.

Tennet will laut einer Presseinformation einen entsprechenden Antrag für die Trasse am 17. März bei der Bundesnetzagentur einreichen. Am Ende soll ein 1000 Meter breiter Korridor feststehen, in dem die Erdkabel verlaufen könnten. Den tatsächlichen Verlauf innerhalb der Trasse bestimmt dann das Planungsfeststellungsverfahren, das sich an die Bundesfachplanung anschließt.

Auf PAZ-Anfrage erklärte der Peiner Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (SPD) am Dienstag: „Die Einleitung des offiziellen Planungsverfahrens ist ein wichtiger Schritt für den Erfolg der Energiewende. Der Netzausbau ist dringend notwendig für den Transport von Windstrom von Nord nach Süd.“

Es sei im Interesse der Bürger, dass der Ausbau komplett eine Erdverkabelung vorsieht. „Ich erwarte allerdings, dass das Unternehmen weiter ein Höchstmaß an Transparenz und breite Möglichkeiten zur Beteiligung der Öffentlichkeit für die weiteren Planungsschritte vorsieht. In jedem Fall müssen die berechtigten Interessen der Menschen und der Landwirtschaft im Landkreis Peine Berücksichtigung finden“, fordert Heil.

mic

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