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Streit zwischen Padula und A+B spitzt sich zu

Kreis Peine Streit zwischen Padula und A+B spitzt sich zu

Der Streit zwischen der Peiner Altkleiderfirma SP Textilverwertung und den Abfallwirtschafts- und Beschäftigungsbetrieben (A+B) spitzt sich zu. Der Grund: A+B hat begonnen, firmeneigene Altkleider-Sammel-Container von Wertstoffinseln abzuziehen und stattdessen eigene aufzustellen (PAZ berichtete).

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Benedetto Padula steht vor Altkleidercontainern seiner Firma. Der Peiner Geschäftsmann versteht nicht, warum sie von den Wertstoffinseln verschwinden müssen.

Quelle: A

Benedetto Padula, Geschäftsführer von SP Textilverwertung, will jetzt gemeinsam mit vier weiteren regionalen Kleidervermarktern A+B vor Gericht verklagen, „weil sie ungerechtfertigt unsere Altkleider-Container entfernen“. Es gebe bestehende Verträge, und Padula habe keine Kündigung von der Stadt oder den Gemeinden erhalten. Das Vergabe-Verfahren sei nicht transparent, und seine Firma habe keine Chance bekommen.

Wenn Padula keine Container mehr aufstellen dürfe, verliere seine Peiner Firma etwa 50 000 Euro und müsse Mitarbeiter entlassen, beklagt der Unternehmens-Chef.

Laut Mike Maczollek, kaufmännischer Leiter von A+B, gibt es für das Gebiet der Stadt Peine keine gültige Vereinbarung mehr zwischen A+B und der Firma SP Textilverwertung - deswegen sei die Aufregung unbegründet. Maczollek sagt: „Wir wollen ausschließlich auf unseren Wertstoffinseln Altkleider-Container platzieren, um den Bürgern ein flächendeckendes bequemes Netz an Abgabemöglichkeiten für Altkleider und -schuhe zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich sorgen wir dafür, dass die Erlöse für die Vermarktung der Altkleider wiederum den Bürgern zur Verfügung gestellt werden.“ Dies geschehe dadurch, dass man die Erlöse in die Müllgebühren-Kalkulation einstelle. „Die Gebühren-Stabilität seit 2005 beweist, dass diese Strategie trägt“, so der kaufmännische Leiter.

Und das Aufstellen von Altkleider-Containern von privaten Firmen auf anderen Flächen sei weiterhin möglich, sofern die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen eingehalten würden. Maczollek betont: „Die Verwertung der eingesammelten Altkleider wird ausgeschrieben, daran kann sich jeder Altkleiderverwerter beteiligen. Private Altkleidersammler und -verwerter werden somit nicht vom Markt verdrängt.“

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