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Streit im Bündnis für Toleranz - JU zieht sich zurück

Peine Streit im Bündnis für Toleranz - JU zieht sich zurück

Peine. Streit im Bündnis für Toleranz bei den Vorbereitungen zum Fest der Kulturen am Samstag, 14. Juni: „Die Junge Union ist in diesem Jahr nicht dabei“, sagte Thorge Karnick, Vorsitzender des Peiner CDU-Nachwuchses. Die Junge Union (JU) fühlt sich von anderen Organisatoren bevormundet und ausgeschlossen. Denn außer zum ersten Treffen hat Karnick keine weiteren Einladungen zur Vorbereitung erhalten.

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Die Mitglieder der Jungen Union vor der Peiner CDU-Geschäftsstelle. In der Mitte: Thorge Karnick.

Quelle: pif

„Bei dem Treffen konnte ich wegen eines anderen Termins nicht teilnehmen, zu weiteren Treffen wurde ich nicht eingeladen“, so Karnick. Auch die Vorschriften, die sich die Organisatoren selbst auferlegen - und die vor allem in Richtung Junge Union gehen - sieht er als gezielten Angriff. „Da herrscht im Bündnis für Toleranz wenig Toleranz“, sagte Andreas Meier, Vorsitzender des Stadtverbandes der CDU.

Auch Meier sieht sich von neuen Regeln eingeschränkt: Im vergangenen Jahr spendete die CDU ihren Erlös für Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland. Diesmal soll das Geld dem Bündnis für Toleranz zugute kommen. „Im vergangenen Jahr wurde von dem Gewinn eine Helfer-Party organisiert, da kann ich mir eine sinnvollere Verwendung vorstellen.“

Karnick und Meier vermuten als Hintergrund einen Streit, der beim Fest der Kulturen im vergangenen Jahr seinen Anfang nahm: Damals hatte die JU ein Plakat aufgehängt, auf dem sie nicht nur gegen die NPD Stimmung machten, sondern auch gegen die Linke, deren Peiner Kreisverband im Bündnis für Toleranz organisiert ist.

„Wir wollten damit ein Zeichen setzen, dass wir uns nicht nur gegen rechte Gewalt aussprechen, sondern auch gegen Gewalt aus dem linken Lager“, betonte Karnick - denn sowohl die NPD als auch die Linkspartei würden vom Verfassungsschutz beobachtet. „Und genau das sagte unser Plakat aus.“

Nach dem Protest nicht nur der Linkspartei, sondern auch der Grünen, so Meier, hätte die CDU das umstrittene Plakat seinerzeit abgenommen. Meier sagte: „Offenbar sollte nun von Anfang an verhindert werden, dass dieses oder ein ähnliches Plakat wieder gezeigt wird.“

pif

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