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Streik: Viele Peiner bei Demo in Salzgitter

Peine Streik: Viele Peiner bei Demo in Salzgitter

Peine/Salzgitter. Auch am Donnerstag legten Peiner Angestellte im öffentlichen Dienst wegen des Tarifstreits ihre Arbeit nieder. Städtische Kitas blieben geschlossen, die Verwaltungen von Stadt und Kreis arbeiteten nur eingeschränkt und auch die Müllabfuhr war betroffen.

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„Deutliches Zeichen setzen“: Rund 150 Peiner Verdi-Mitglieder trafen sich am Gewerkschaftshaus, um gemeinsam zur Kundgebung in Salzgitter  zu fahren.

Rund 150 Verdi-Mitglieder fuhren gemeinsam nach Salzgitter, um an einer großen Kundgebung vor dem Rathaus teilzunehmen.

„Es war eine sehr gute Veranstaltung“, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretärin Melina Wulf am Donnerstag nach der Rückkehr in Peine. Mit drei Bussen hatten sich die rund 150 Peiner Verdi-Mitglider auf den Weg nach Salzgitter gemacht, vor Ort trafen sie auf etwa 500 weitere Verdi-Kollegen aus der Stadt. „Die große Resonanz zeigt, dass den Kollegen die Inhalte dieser Tarifrunde wichtig sind“, sagt Wulf. Vor allem, dass die Arbeitgeberseite nun auch an die betriebliche Altersvorsorge ran wolle, habe viele entsetzt und wütend gemacht

„Die Streikenden wandten sich bei der Kundgebung auch direkt an den Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, Frank Klingebiel. Seine wertschätzenden Worte zur Tarifrunde im öffentlichen Dienst sind gut angekommen“, schildert Wulf. „Ähnliches würden sich die Peiner Kollegen auch aus ihrer Region wünschen.“ Gestern habe man noch einmal ein deutliches Zeichen setzen wollen. „Der öffentliche Dienst hinkt der Gehaltsentwicklung in der Industrie um zehn Prozent hinterher. Wir brauchen in der nächsten Verhandlungsrunde ein ernsthaftes Angebot“, so Wulf. Diese ist für Montag und Dienstag, 11. und 12. April, geplant.

„Wenn ich ehrlich bin, habe ich bislang wenig mutmachende Signale von der Arbeitgeberseite erhalten“, sagt Wulf. „Unsere Positionen lagen nach der ersten Verhandlungsrunde noch weit auseinander. Es würde mich sehr überraschen, wenn es zu einer Annährung kommt.“ Die dritte Verhandlungsrunde wäre dann am 28. und 29. April - bis dahin würden weitere Warnstreiks folgen.

ju

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