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„Strandperle“-Chefin droht mit Schließung

Eixer See „Strandperle“-Chefin droht mit Schließung

Eixe. Abgerissene Türklinken, mit Sand und Papier verstopfte Toiletten, nächtliche Lagerfeuer am Strand, Erbrochenes auf den Fliesen - die Liste der Beschädigungen am neu eröffneten Lokal „Strandperle“ am Eixer See ist lang. „Wenn der Vandalismus nicht aufhört, müssen wir im nächsten Jahr wohl schließen“, sagt Geschäftsführerin Ines Merkel frustriert.

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Die Strandperle am Eixer See: Es gibt große Probleme mit Vandalismus.

Quelle: tik

„Viele hatten sich gewünscht, dass es am Eixer See wieder ein kleines Restaurant und einen schönen Strand gibt, doch die Jugendlichen in der Region machen es uns wirklich schwer“, so Merkel weiter. Erst vor drei Monaten wurde das kleine Lokal unter neuer Führung und neuem Namen eröffnet (PAZ berichtete). Der Strand wurde neu aufgeschüttet, die gesamte Inneneinrichtung erneuert, es wurden Liegen, Tische und neue Stühle für den Strand angeschafft und auch an Kunden soll es am Eixer See eigentlich nicht mangeln. „Wir geben uns hier wirklich viel Mühe, doch das wird einfach mit Füßen getreten.

Inzwischen haben wir alle Toiletten abgeschlossen und man muss uns nach dem Schlüssel fragen. Soweit sollte es nicht kommen, aber ich möchte schon gar nicht mehr aufzählen, wie oft hier bereits etwas absichtlich beschädigt wurde“, sagt Merkel.

Aber nicht nur mit den Beschädigungen an ihrem Lokal hat das Personal zur Zeit zu kämpfen. Immer mehr Gäste des Privatstrands bringen eigenes Essen und Trinken mit. „Die Benutzung des Sees und des Strands sind vollkommen kostenlos und auch unsere Toiletten stehen jedem zur Verfügung. Doch viele Leute sehen es nicht ein, dass der Strand zu diesem Lokal gehört und verzehren eigenes Essen und Trinken. So können wir das Lokal nicht halten und es wird bald keine Strandperle mehr geben“, erklärt die Geschäftsführerin.

In einigen Fällen seien bereits Platzverweise erteilt worden, da sich die Gäste einfach nicht einsichtig gezeigt hatten. Darauf seien jedoch oft heftige Beleidigungen der Mitarbeiterinnen und böswillige Kritiken auf Facebook gefolgt. Geschäftführerin Merkel hofft nun, dass der Vandalismus endlich ein Ende hat - damit die Strandperle vielleicht doch eine Zukunft hat.

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