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Stimmgewaltiges und temperamentvolles Konzert

Don Kosaken in Kirche Stimmgewaltiges und temperamentvolles Konzert

Mal stimmgewaltig und temperamentvoll, mal leise und schwermütig - die sieben Sänger der Maxim Kowalew Don Kosaken zeigten am Samstag die ganze Bandbreite ihres Könnens. 120 Gäste lauschten in der St.-Marien-Kirche Handorf andächtig den Liedern und genossen die Einblicke in die russische Seele.

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Die Maxim Kowalew Don Kosaken gaben ein Konzert vor 120 Zuhörern in der Handorfer Kirche.

Quelle: Foto: Dr. Nicole Laskowski

Handorf. Kirchenvorsteher Henrik Kühn begrüßte die Besucher und erklärte einige Besonderheiten der Kirche, wie zum Beispiel den schönen Taufengel. „Mehr dazu kann man in der Broschüre nachlesen, die wir zum 150-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr herausgegeben haben“, sagte er.

Die Maxim Kowalew Don Kosaken gibt es seit Mitte der 90er-Jahre. Der Gründer und Namensgeber stammt aus einer sehr musikalischen Familie. Schon früh stand für den in Danzig geborenen Kowalew fest, dass er Musik studieren würde.

So erwarb er an der Musikhochschule Danzig seinen Abschluss und begann seine Karriere mit Opern-Engagements, sang aber auch in Chören und Volksmusikensembles. 1994 trat er einem Chor bei, aus dem sich wenig später die Don Kosaken herauskristallisierten. Bis heute treten sie meist vor ausverkauftem Haus auf.

In die Kirche marschierten die Sänger entschlossenen Schrittes. Stilecht gekleidet in schlichten schwarzen Uniformen mit breiten Ledergürteln und den klassischen Stiefeln zeigten sie schon beim Eröffnungslied „Christus ist geboren“ ihre Stimmgewalt. Laut und intensiv drangen die Töne bis in den letzten Winkel des Kirchenschiffs.

„Wir haben heute ein Adventskonzert zusammengestellt mit Kirchengesängen, Volksliedern und Kosakenliedern“, begrüßte Dirigent Valery Haplichnik das Publikum. Er dirigierte seine Sänger mit kaum merklichen Handbewegungen und stimmte dazu noch selbst als Bariton mit in den Gesang ein. Mit den Weihnachtsliedern „Wer ist ein Gott so groß wie unser Gott“ und „Gottes Gabe“ stimmten die Don Kosaken die Zuhörer auf das nahende Fest ein.

Mit ihrem Programm, das absolut stimmsicher ohne jegliche technische Unterstützung vortrugen, trafen die Don Kosaken genau den Geschmack des Publikums. Reichlich Applaus war der Lohn für die Sänger.

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