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Steuerfahnder bei Peiner Träger und dem Mutterkonzern Salzgitter AG

Peine Steuerfahnder bei Peiner Träger und dem Mutterkonzern Salzgitter AG

Peine/Salzgitter. Große Aufregung bei der kriselnden Salzgitter AG und der Tochterfirma Peiner Träger: Die Steuerfandung Braunschweig hat Räume des Stahlkonzerns durchsucht. Sprecher Bernhard Kleinermann bestätigte dies. Laut gut unterrichteter Kreise haben die Fahnder auch Geschäftsunterlagen bei Peiner Träger gesichtet. Der Vorwurf lautet: Tochterfirmen der Salzgitter AG sollen zwischen 2006 und 2009 steuerrechtlich unzulässige finanzielle Rückstellungen gebildet haben. Es soll sich um eine hohe Summe handeln.

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Die Einfahrt auf das Gelände der Stahlfirma Peiner Träger in der Südstadt.

Quelle: A

Kleinermann sagte der PAZ: „Wir bestätigen, dass am 19. März Mitarbeiter der Steuerfahndung Braunschweig Räume von Konzernunternehmen der Salzgitter AG durchsucht haben. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft besteht ein der Höhe nach nicht bezifferter Anfangsverdacht, dass Tochtergesellschaften der Salzgitter AG im Zeitraum 2006 bis 2009 steuerrechtlich unzulässige Rückstellungen gebildet haben. Anders als die Staatsanwaltschaft, vertritt die Salzgitter AG die Auffassung, in allen Steuererklärungen den steuergesetzlichen Vorschriften gefolgt zu sein. Wir bitten um Verständnis, dass die Salzgitter AG im laufenden Verfahren keine weiteren Auskünfte geben kann.“ Auch die zuständige Braunschweiger Staatsanwältin, Birgit Seel, verwies auf das laufende Verfahren und wollte keine weiteren Infos geben.

Unterdessen ist laut PAZ-Informationen die Verunsicherung bei der Stahlfirma Peiner Träger groß, denn die Steuerfahnder waren vor Ort und haben auch hier Geschäftspapiere gesichtet. Es ist aber völlig unklar, ob und inwieweit Peiner Träger involviert ist. Die Firma, die Stahlträger produziert, steckt in einer Krise: Sie verzeichnete 2013 ein Minus in Höhe von 240 Millionen Euro. Wegen der geringen Nachfrage nach Stahlträgern wurden in der Fuhsestadt 300 Stellen gestrichen. In Peine sind jetzt noch 770 Mitarbeiter tätig.

tk

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