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Stephan Weil und neue Könige im Goldenen Buch

Peine Stephan Weil und neue Könige im Goldenen Buch

Peine. Auch dieser Moment wird in die Geschichte der Stadt Peine eingehen. Anlässlich des Europaschützenfestes gab es gestern Vormittag einen Empfang im Rathaus. Ministerpräsident Stephan Weil, der neue Europakönig Josef Lohninger und der neue Europaprinz Dirk Mikolajczak trugen sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

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Bürgermeister Michael Kessler (2. v.l.) begrüßte die Gäste im Rathaus und hatte die Lacher auf seiner Seite, als er die Tradition des „Uhlenumtrunks“ erläuterte.

Quelle: Isabell Massel (2)

Zudem hielt der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, eine viel beachtete Rede. Schulz hatte sich bereits bei seinem letzten Besuch 2013 ins Goldene Buch eingetragen. Nun kam er als Schirmherr des Europaschützenfestes nach Peine. Er schlug nachdenkliche Töne an. „Die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts hat eine große Gefahr - die Gefahr der Vereinzelung. Das ,Ich‘ obsiegt sehr häufig gegenüber dem ,Wir‘“, sagte Schulz.

Und hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Schützenwesens hervor. „Die Schützen haben über Jahrhunderte das ,Wir‘ in den Vordergrund gestellt“, so der Parlamentspräsident. Das sei nicht altbacken, sondern modern. Schulz lobte schließlich den Einsatz aller Beteiligten. „Sie leisten einen großen Beitrag zum Gelingen unserer Gesellschaft. Das Europaschützenfest wird in die Annalen der Stadt eingehen“, sagte der Staatsgast. Eine historische Dimension gab auch Ministerpräsident Stephan Weil dem Ereignis. „Es ist eine große Ehre für Niedersachsen insgesamt, die europäischen Schützen in Peine begrüßen zu können“, sagte Weil. Das Schützenwesen sei eine der Säulen der niedersächsischen Gesellschaft. „Deshalb“, so der Ministerpräsident, „ist dies eine Veranstaltung, die einen hohen Sinn hat“.

Zuvor hatte Bürgermeister Michael Kessler die Gäste, darunter Karl von Habsburg-Lothringen und Charles-Louis Prinz von Merode, im Rathaus begrüßt. Kessler hatte die Lacher auf seiner Seite, als er die Tradition des „Uhlenumtrunks“, der am Eingang gereicht wurde, erläuterte. Beim Trinkgefäß handele es sich um eine Eule. „Sie ist das Wahrzeichen unserer Stadt, da sie nach einer Sage die alte Peiner Burg in den Jahren 1517 bis 1523 vor Angreifern aus Hildesheim gerettet hat“, erklärte der Bürgermeister. Und ergänzte mit Blick auf die jüngst gescheiterte Fusion: „Die Hildesheimer, Herr Ministerpräsident Weil, greifen offenbar alle paar Jahrhunderte an - der letzte Eroberungsversuch konnte vor wenigen Monaten erneut erfolgreich mit der Kraft der Eule zurückgeschlagen werden!“

von Dirk Borth

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