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„Integration ist leicht gesagt, aber schwer getan“

Stephan Weil in Peine „Integration ist leicht gesagt, aber schwer getan“

Peine. Hoher Polit-Besuch in Peine: An seinem ersten Arbeitstag nach dem Urlaub besuchte der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gestern den Peiner Verein „Familien für Familien“, der Patenschaften für Flüchtlinge organisiert.

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Ministerpräsident Stephan Weil unterhielt sich beim Sommerfest des Vereins „Familien für Famiien“ mit Flüchtlingen.

Quelle: dpa

Auf dem Gelände der Friedenskirchengemeinde stellten sich auch das Projekt „Inca“ und der Verein „InterKultura“ vor. Die Einrichtungen sind in der Flüchtlingshilfe vernetzt.

Weil machte im Rahmen seiner Sommerreise in Peine Station - begleitet von einem großen Medienrummel: rund 30 Jounalisten, die für Funk, Fernsehen und Zeitungen arbeiten, waren vor Ort. In seiner Begrüßungsrede sagte der Ministerpräsident: „Integration ist leicht gesagt, aber schwer getan.“ Woanders ganz neu anzufangen sei nicht leicht. Für Integration gebe es kein Patentrezept. Doch menschliche Beziehungen, so wie sie der Verein „Familien für Familien“ herstelle, seien eine große Hilfe. Und natürlich müsse man auch die Sprache lernen. Das Patenschafts-Projekt „Ankommen in Peine - Patenschaften für Flüchtlinge“ sei deshalb überzeugend.

Anschließend nahm sich Weil Zeit, mit Flüchtlingen und Vertretern der Vereine über die Situation vor Ort zu sprechen. Der Verein „Familien für Familien“ überreichte Weil eine Ehrenmitglieds-Urkunde. Und es gab noch eine Überraschung: Der in Peine lebende Flüchtling und Künstler Musafer Quasim Khalaf überreichte dem Ministerpräsidenten ein Porträt-Bild mit dessen Konterfei.

Vereins-Vorsitzende Dr. Andrea Friedrich freute sich riesig über den Besuch Weils, den sie so deutete, dass der Landesvater sich ihren Verein stellvertretend für ehrenamtliche Flüchtlingsprojekte in Niedersachsen ausgesucht habe. Er war auf den Verein zugekommen. Diakonin Caroline Gärtner sah den Weil-Besuch auch als Wertschätung der vor Ort geleisteten Flüchtlingsarbeit.

Nach einer Stunde ging es für Weil weiter zur nächsten Station nach Braunschweig, wo er das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Braunschweig besuchte.

mic

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