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Steinmeier: Videobotschaft zur Wahl

Peine Steinmeier: Videobotschaft zur Wahl

Peine. Das Aufgebot politischer Prominenz vor der Kommunalwahl fand seinen Höhepunkt. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sprach am Donnerstagabend vor rund 500 Peinern auf dem Platz an der St.-Jakobi-Kirche. Der SPD-Politiker wurde mit viel Applaus begrüßt. In einem PAZ-Video ruft er alle Peiner zum Wählen auf.

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Frank-Walter Steinmeier (2.v.l.) mit den Peiner SPD-Kandidaten Klaus Saemann (l.), Maren Wegener und Franz Einhaus auf der Bühne an der Jakobikirche. 500 politisch Interessierte waren gekommen.

Quelle: Michael Lieb (2)

In seiner Rede thematisierte er die weltweite Sicherheitslage, den Bürgerkrieg in Syrien, die Bedrohung durch den Islamischen Staat (IS), die Flüchtlingskrise - und sprach den Menschen in der Fuhsestadt, die sich für Vertriebene und Verfolgte engagieren, seinen Dank aus. „Es toben viele Krisen und Konflikte - und einige sind gar nicht mehr so weit von uns weg“, sagte Steinmeier und griff in diesem Zusammenhang auch die angespannten Beziehungen zu Russland und mögliche Auswirkungen auf die baltischen Staaten auf. Der brutale Krieg in Syrien müsse jedenfalls endlich ein Ende haben, sagte Steinmeier und forderte, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Viel Beifall gab es für den Redebeitrag von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier auf dem Platz an der St.-Jakobi-Kirche. 500 politisch Interessierte hatten sich eingefunden.

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Europa stehe aber noch vor viele weiteren Herausforderungen wie dem Brexit oder zunehmenden rechten Tendenzen. Zur AfD sagte er: „Diese Partei verspricht einfache Lösungen, doch Antworten hat sie keine.“ Die AfD spiele mit den Ängsten der Menschen, genau wie Trump in Amerika. „Wir müssen den Menschen Mut machen statt Angst verbreiten“, forderte Steinmeier und bekam lauten Applaus.

Mit Blick auf die Kommunalwahl appellierte er, am Sonntag wählen zu gehen - und empfahl die SPD-Kandidaten Franz Einhaus (will Landrat bleiben), Klaus Saemann (will Bürgermeister in Peine werden) sowie Maren Wegener (will Bürgermeisterin in Lengede werden).

Nach dem offiziellen Teil auf der Bühne nahm sich Steinmeier noch gut eine Viertelstunde Zeit für Fotos, Autogramme, Meinungsaustausch mit Peinern - und ein Härke-Bier. Und dann ging es fix zu einem weiteren Wahlkampfauftritt nach Celle.

Der Steinmeier-Besuch wurde umrahmt von einem ansprechenden Livemusik-Programm durch die Band Peiner Percussions der Kreismusikschule Peine.

mic

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