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Stefan Aust hält Lesung bei Gillmeister

Peine Stefan Aust hält Lesung bei Gillmeister

Peine. Noch einmal einen hochkarätigen Gast hat Hubertus Gillmeister gemeinsam mit dem Industrieverein Peine in seine Buchhandlung an der Breiten Straße eingeladen. Am Donnerstag, 22. September, ab 19.30 Uhr wird der bekannte Journalist Stefan Aust sein neues Buch „Hitlers erster Feind“ in einer Lesung vorstellen.

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Stefan Aust hält am 22.September eine Lesung in der Peiner Buchhandlung Gillmeister.

Quelle: Archiv

Gillmeister, der sein Geschäft zum 1. Oktober an die Thalia-Kette übergibt (PAZ berichtete), sagt: „Das ist ein würdiger Abschluss der vielen Lesungen, die ich in Peine organisiert habe. Das waren tolle Erlebnisse und wunderbare Künstler, die in unserer Buchhandlung ihre Werke vorgestellt haben. Ich freue mich sehr auf Stefan Aust.“ Eintrittskarten für die Lesung gibt es für je 12 Euro unter Telefon 05171/767632 oder E-Mail info@gillmeister.net .

Worum geht es in Austs neuem Buch „Hitlers erster Feind - Der Kampf des Konrad Heiden“? Er war einer seiner schärfsten Kritiker, und doch soll Hitler sich bei Veranstaltungen manchmal geweigert haben, mit seiner Rede zu beginnen, bevor er nicht eingetroffen war: Konrad Heiden. Als Mitarbeiter der „Frankfurter Zeitung“ gehörte er zu den ersten Publizisten, die den Aufstieg der Nazis kritisch begleiteten. Auf seiner zweibändigen Hitler-Biographie, die 1936/37 in der Schweiz herauskam, bauten fast alle späteren Lebensbeschreibungen des Diktators auf. Und doch ist Heiden heute nahezu vergessen.

Stefan Aust porträtiert diesen faszinierenden Mann und lässt aus seiner Perspektive Hitlers Aufstieg und Herrschaft lebendig werden. Heiden, Sozialdemokrat jüdischer Herkunft, hatte sich bereits während seines Studiums in München Anfang der 1920er-Jahre gegen den Nationalsozialismus engagiert. „Marsch ohne Ziel, Taumel ohne Rausch, Glauben ohne Gott und selbst in seinem Blutdurst ohne Genuss“ - so charakterisierte er die Bewegung in einem Buch, das 1932 herauskam. Im März 1933 zur Flucht gezwungen, setzte Heiden seinen Kampf gegen das Regime unter Lebensgefahr fort. In den USA galt er als führender Experte für das NS-Regime und dessen „Staatsfeind Nr. 1“.

tk

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