Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Stedum: Scharfe Handgranate lag im Papiermüll

Hohenhameln Stedum: Scharfe Handgranate lag im Papiermüll

Stedum. Schrecksekunden gestern Morgen auf dem Wertstoffhof des Abfallentsorgungszentrums in Stedum. Mitarbeiter hatten dort gegen 7.10 Uhr eine scharfe Handgranate gefunden und umgehend die Polizei alarmiert.

Voriger Artikel
Polizei: Mehrere Einbrüche in Wohnungen
Nächster Artikel
Ökogarten: Kinder konnten Tiere hautnah erleben

Blick auf den Wertstoffhof des Abfallentsorgungszentrums in Stedum: Dort wurde gestern Morgen eine scharfe Handgranate russischer Bauart entdeckt.

Die Beamten wiederum informierten den Kampfmittelbeseitigungsdienst.

Nach PAZ-Informationen wurde die Handgranate bei Sortierarbeiten in der sogenannten Papierhalle entdeckt. Ein Mitarbeiter habe in einem Papier behälter einen Müllsack gefunden, den er als Fremdstoff identifiziert und aussortieren wollte. „Dabei hat er dann die Handgranate gefunden“, sagte Mike Maczollek, kaufmännischer Leiter der Peiner Abfallwirtschaftsbetriebe, zu denen auch die Tochterfirma Peiner Entsorgungsbetriebe (PEG) gehören, auf deren Gelände die Granate gefunden worden ist.

PEG-Geschäftsführer Olaf Eckardt ergänzte: „Die Ladung ist bei einer gewerblichen Sammlung von Altpapier abgeholt worden. Unser Fahrzeug war dabei in Richtung Norden unterwegs.“ Vermutlich stamme die Handgranate daher nicht aus dem Landkreis. Das Altpapier war in blaue Säcke gepackt und nicht, wie es vorgeschrieben sei lose in den Behältern. Wann die Sammlung stattgefunden hat und wie lange die Granate eventuell schon in Stedum gelegen hat, konnte gestern nicht geklärt werden.

Die alarmierte Polizei sperrte die Fundstelle auf dem Recyclinghof. Die Handgranate wurde in einem Container gesichert, während Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes herbei eilten, um die Granate in Empfang zu nehmen. Eckardt betonte, dass für die Sicherheit der Mitarbeiter und der Kunden Sorge getragen und der Betrieb vorübergehend stillgelegt worden sei. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine Splitterhandgranate russischer Herkunft. Wie die Granate zum Fundort gelangt und wo sie ursprünglich herkommt ist, ist bisher nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz eingeleitet. Die Handgranate selbst wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst dem Bundeskriminalamt (BKA) für weitere Untersuchungen übergeben.

pif

Der Test wurde aktualisiert.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Bombendrohnung in der Peiner City
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung