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Stederdorfer Galloway-Rinder müssen umziehen

Stederdorf Stederdorfer Galloway-Rinder müssen umziehen

Muuuuh! Wenn Kerstin und Bernd Henner Könnecke zur Weide bei Stederdorf kommen, fällt die Begrüßung herzlich aus. Ihre Galloways wissen, jetzt gibt’s was Gutes. Damit ist es bald vorbei – die Könneckes und ihre zehn Rinder müssen umziehen.

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Leckereien im Eimer: Bernd Henner Könnecke mit seinen Galloway-Rindern in Stederdorf. Mit „Lisa“ und „Ernie“ (linkes Foto) fing alles an.

Quelle: jti

Stederdorf. „Es hat ein Pächterwechsel stattgefunden und der neue Pächter möchte uns das Land nicht mehr zur Nutzung überlassen“, sagt Bernd Henner Könnecke. Er habe ihnen die Wiese aber noch übergangsweise überlassen. Denn: „Es ist nicht leicht Grünland zu finden, da die Grasproduktion für Biogasanlagen immer attraktiver wird. Zudem muss die Weide relativ trocken und windgeschützt sein, da die Tiere das ganze Jahr über draußen sind.“

Zu den Galloway-Rindern sind die Könneckes 2007 gekommen, als sie Kuh „Lisa“ geschenkt bekamen. Sie kauften dann den Bullen „Ernie“. Beide sollten quasi als natürliche Rasenmäher die Pferdeweiden in Rüper stutzen. Dorthin müssen sie jetzt auch wieder behelfsweise mit ihrer Herde umziehen.

Seit 2009 betreiben sie mit den Galloways Landwirtschaft mit extensiver Weidehaltung. „Die Kälber bleiben neun Monate bei der Mutter, deren Milch ausschließlich ihnen zugute kommt“, erklärt Kerstin Könnecke. Die Rinder eignen sich zur Landschaftspflege. Studien würden belegen, das sie die Artenzusammensetzung positiv beeinflussen. Sie beschädigen nicht die Grasnarbe und die Trittschäden sind äußerst gering. Erst nach drei Jahren werden sie geschlachtet.

Die Könneckes würden mit ihren gutmütigen Tieren gerne auf der Weide bleiben, zumal sich der Standort an der Rottenkuhle bei Familien und Spaziergängern als Geheimtipp herumgesprochen habe. Sie hatten sich um die Pacht beworben, aber nicht den Zuschlag erhalten. Die Eheleute besitzen in der Nähe Weiden, die sie als geeignetes Mähland zum Tausch anbieten könnten. Ansonsten wären sie für Hinweise auf Pachtland dankbar: Telefonnummer 0151/50356966.

jti

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