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Stederdorf: Grandioses Volksfest mit bitterem Beigeschmack

Spezial: Schützenfest in Stederdorf Stederdorf: Grandioses Volksfest mit bitterem Beigeschmack

Stederdorf. Drei tolle Tage Schützenfest bei subtropischen Temperaturen liegen hinter den Stederdorfern, in diesem Jahr aber mit einem bitten Beigeschmack. „In der Nacht von Samstag zu Sonntag mussten einige Polizeibeamte die Verantwortlichen des Schützenfestes darauf hinweisen, die Auflagen im Bezug auf die Beendigung der Feier um 3 Uhr in der Nacht einzuhalten“, erklärte Peter Rathai von der Peiner Polizei auf Nachfrage der PAZ.

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Die neuen Stederdorfer Majestäten.

Quelle: rb

„Der Sicherheitsdienst im Festzelt bat die Polizei um Hilfe, da die Verantwortlichen nicht wie angeraten, um 3 Uhr die Musik abstellten“, berichtete er weiter.

Etwas anders sahen die Verantwortlichen die Aktion, wie Jürgen Schmidt, Vorsitzender des Schützenvereins, beim Königsfrühstück sagte. „Wir als Verantwortliche wissen nicht, warum die Polizei die Feierlichkeiten beendete. Es wurde friedlich gefeiert, Jugendschutz- und Sicherheitskonzepte befolgt. Uns unter Generalverdacht zu stellen, dass es Randale gibt, ist schon ein starkes Stück.“ Eine umfassende Klärung des Sachverhalts versprach auch Peines Bürgermeister Michael Kessler, der beim Königsfrühstück am Montag einige Worte zur wirtschaftlichen Entwicklung des Ortes, viel aber zur Schulentwicklung zu sagen hatte. „Die Stadt hat die schwere Aufgabe, die Schulsituation neu zu organisieren. Dabei wurde ein Arbeitskreis, in dem alle Parteien vertreten sind, gebildet“, berichtete Kessler. „Wir haben einstimmig beschlossen die Schullandschaft in Stederdorf und Vöhrum auszubauen. Ganztagsschulen sind zeitgerecht und entsprechen dem Wunsch der Eltern. Nun sind die Schulleiter aufgerufen, Wünsche und Anregungen zu äußern“, hieß es weiter. Und: „Andere Städte wurden sich über solch finanzielle Möglichkeiten, die Peine zur Neugestaltung der Schulen hat, freuen.“

Unterstrichen wurde die Aussage durch die Ansprache von Ortsbürgermeister Gustav Kamps „Ich verstehe nicht, dass Gegner jetzt auf die Barrikaden gehen und Unterschriften sammeln, wo wir doch eine öffentliche Ortsratssitzung hatten, auf der solche Dinge hätten vorab diskutiert werden können. Wir müssen mehr miteinander reden“, so sein Appell an die Besucher. Auch Pastor Ortwin Brand sprach sich für eine neue Schule in Stederdorf aus: „Wir müssen lernen, mit Unterschriftenaktionen umzugehen, obwohl es wohl modern ist, erstmal immer Nein zu sagen. Beim Gedanken an einen Neubau einer Schule zuerst an Krach zu denken, finde ich schon ziemlich unverfroren.“

Es gab auch viel erfreuliches über eines der beliebtesten Schützenfeste im Kreis zu berichten, etwa über die Majestäten: Andreas Schmidt (Altschützenkönig), Danny Baumgart (Junggesellenkönig), Verena Maibach (Damenkönigin) und Lisa Nehring (Dorfteichnixen-Königin). Zum 90-jährigen Bestehens des Schützenvereins wurden Könige ausgeschossen, die nicht zum Verein gehören: Schülerkönigin Mia Christin Stawicki, Jugendkönig Aaron Schrader, Bürgerkönigin Tanja Bodenstedt und Bürgerkönig Michael Troska.

von Kathrin Bolte

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