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Stederdorf: 15 Monate altes Kind schwebt weiterhin in Lebensgefahr

Stederdorf Stederdorf: 15 Monate altes Kind schwebt weiterhin in Lebensgefahr

Stederdorf. Weiterhin sehr kritisch ist der Zustand des 15 Monate alten Mädchens, das am Freitagabend leblos im flachen Gartenteich auf dem Grundstück der Eltern in Stederdorf gefunden wurde.

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Schlimmer Notfall in Stederdorf: Ein 15 Monate altes Kind war am Freitag leblos in einem Gartenteich gefunden worden.

Quelle: rb

„Das Mädchen befindet sich noch auf der Intensivstation des Krankenhauses und wird dort intensivmedizinisch versorgt“, teilte Polizeisprecher Peter Rathai mit. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte am Sonntag sei der Zustand weiterhin kritisch.

Die Ermittlungen der Polizei zu dem Unglücksfall dauern an, mit Ergebnissen sei erst in dieser Woche zu rechnen. Am heutigen Montag will die Polizei Peine klären, wie weiter in der Sache gehandelt wird. Das Schicksal des Kindes liege jetzt in den Händen der Ärzte, hieß es gestern von der Peiner Polizei. Die Eltern des Kindes und die Geschwister habe man der Betreuung eines Seelsorgers übergeben.

Polizeisprecher Rathai schildert den Hergang so: Die Eltern (30 und 32 Jahre) und ihre Kinder zwischen 1 und 11 Jahren hatten sich am Freitagabend alle auf dem Grundstück beziehungsweise im Haus der Familie aufgehalten. Gegen 18.10 Uhr vermisste der Vater eines seiner Zwillingskinder. Die beiden Schwestern waren immer zusammen, sodass es ihm auffiel, als er nur ein Mädchen von den Zwillingen sah. Er befragte daraufhin die anderen Kinder und seine Frau, ob sie das Mädchen gesehen hätten, was alle für die letzten Minuten verneinten. Bei einer gemeinsamen Suche fand schließlich die ältere Schwester das Kind leblos auf dem Bauch liegend im etwa einen halben bis ein Meter tiefen Gartenteich auf dem Grundstück. Der Vater begann daraufhin sofort mit der Wiederbelebung. Zeitgleich wurde um etwa 18.12 Uhr die Polizei über Notruf von dem Vorfall informiert. Eine etwa drei Minuten später zuerst am Unglücksort eintreffende Polizeibeamtin übernahm von dem Vater bis zum Eintreffen des Notarztes die Reanimation des Kindes. Das Kind wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Braunschweig gebracht, wo die Ärzte weiterhin um das Leben des Kindes kämpfen.

Die Polizei befragte die Anwesenden und untersuchte den Unglücksort nach Spuren, um den Hergang des Geschehens zu rekonstruieren. „Ermittlungsergebnisse stehen jedoch noch aus, zumal die Angehörigen noch unter dem Eindruck des Erlebten stehen“, so Rathai.

Neben Polizei und Rettungsdienst waren ein Rettungshubschrauber und die Freiwillige Feuerwehr Stederdorf im Einsatz.

sip

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