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Statistik: Jeder fünfte Peiner ist Migrant

Peine Statistik: Jeder fünfte Peiner ist Migrant

Jeder fünfte Peiner ist ein Migrant, das belegt eine neue Statistik, die gestern von Bürgermeister Michael Kessler (SPD), Banafsheh Nourkhiz sowie Michael Vogel im Rathaus vorgestellt wurde.

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Sie stellten die neue Statistik vor: Banafsheh Nourkhiz, Michael Kessler (Mitte) und Michael Vogel.

Quelle: mgb

Peine. „Und das ist ein tolles Ergebnis, denn viele Migranten in Peine tragen entscheidend dazu bei, dass wir bislang keinen nennenswerten Bevölkerungsrückgang und im letzten Jahr sogar zugelegt haben“, betont Kessler.

Über den Zensus und Mikrozensus sind seitens des Bundes immer wieder Zahlen über den angeblichen Anteil der Migranten aufgetaucht. Genaue Angaben wurden aber keine gemacht, weshalb die Stadt in Eigenregie ihre Datenbank ausgewertet hat: So haben Mitarbeiter der Statistik-Abteilung herausgefunden, dass der Anteil der Migranten in Peine bei genau 21,5 Prozent liegt, was einer Zahl von 10 520 Bürgern entspricht. Weiterhin geht hervor, dass insgesamt 110 verschiedene Nationen in Peine vertreten sind, „allerdings relativiert sich die Zahl, da aus 54 Nationen weniger als 10 Bürger in Peine leben“, betont Michael Vogel von der Stadt.

Die am stärksten vertretenen Migranten sind: Türken, Polen, Russen, Libanesen, Kasachen und Bürger aus Serbien und Montenegro. Besonders auffällig dabei sind die Gruppierungen in unterschiedlichen Orten Peines. So leben zum Beispiel in Stederdorf vermehrt Russen und in der Peiner Südstadt eher Türken. „Das ist nicht ungewöhnlich“, betont Kessler, schließlich wollen Migranten ihre Kultur weiterhin ausleben. „Zuletzt ist der sogar Wunsch nach einem türkischen Friedhof gewachsen, was ungewöhnlich ist, da Migranten meist in ihrem eigenen Land begraben werden wollen“, sagt Kessler positiv gestimmt über das Integrationsbemühen. „Jetzt müssen die Migranten miteinander vernetzt werden“, betont Nourkhiz.

Übrigens: In die Statistik eingegangen sind Bürger mit Migrantenhintergrund, also auch diejenigen, die in Deutschland geboren sind, aber ein Elternteil haben, das ausländischer Herkunft ist. Ebenfalls eingegangen sind auch Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die vorher jedoch eine ausländische Staatsangehörigkeit besaßen. „In den Zahlen sind auch die aktuellen Flüchtlingszahlen enthalten - sie machen allerdings nur zwei bis drei Prozent aus, sind also für diese Betrachtung nicht erheblich“, so Vogel.

mgb

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