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Starke Rede: Dr. Volker Menke kam bei den 400 Gläubigen gut an

Peine Starke Rede: Dr. Volker Menke kam bei den 400 Gläubigen gut an

Peine. Gestern Abend hat sich der neue Peiner Superintendent in spe, Pastor Dr. Volker Menke, der St.-Jakobi-Kirchengemeinde mit seiner Aufstellungspredigt vorgestellt. Nun muss ihn noch der Kirchenkreistag wählen. Zweifel daran gab es unter den 400 Anwesenden aber nicht.

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In der Jakobikiche: Dr. Volker Menkes Aufstellungspredigt wurde von rund 400 Gläubigen verfolgt.

Quelle: rb

Auch wenn der gestrige Abend in der Jakobikirche einen besonderen Rahmen habe, „in erster Linie feiern wir Gottesdienst“, sagte der großgewachsene, schlanke Mann. Seiner Predigt lag ein Text des Propheten Jesaja zugrunde (Kapitel 49, Verse 1-6), einem der vier sogenannten Gottesknechtliedern.

Sternstunden unseres Engagements und Arbeitseinsatzes gebe es immer wieder, sagte Menke und bezog dies auf kirchliches und persönliches Schaffen. Oft aber erscheinen alle Mühe, alle Anstrengung und alle Arbeit umsonst und unnütz, „wenn Aufwand und Ergebnis scheinbar auseinanderklaffen“. Unheilvoller Druck entsteht - und das Selbstwertgefühl sinkt. Was müsse man alles leisten, um Zuspruch zu finden und geliebt zu werden?

Dieser äußere Erfolg sei aber nicht der Maßstab Gottes, sagte Menke. Sonst müssten Jesus am Kreuz ja ein „Loser“ (Verlierer) und seine Arbeit umsonst gewesen sein. „Aber unsere Herzen sind von etwas ganz anderem ergriffen und erobert worden“, betonte der Geistliche.

„Unsere Berufung ist geschehen vor unserer Aktivität und Arbeit. Mit Erfolgen, wirklichen oder nur scheinbaren Misserfolgen. Sie ist erfolgs- und misserfolgsunabhängiges Fundament unseres Lebens“, erklärte der Pastor. Der Würde dieser Berufung sollte man sich erinnern und bewusstwerden.

Bei den 400 Gläubigen kam die Predigt gut an. Menke strahlte Zuversicht aus und sprach verständlich mit fester Stimme. Jetzt ist der Kirchenkreistag am Zuge: In nicht öffentlicher Sitzung stimmen die Mitglieder am 15. Oktober über den Kandidaten ab.

jti

Zur Person

Das ist Dr. Volker Menke

Dr. Volker Menke wurde am 3. August 1959 in Soltau geboren und wuchs im nahegelegenen Munster auf. Nach dem Abitur 1978 studierte er Evangelische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Bethel in Kiel, Göttingen und Basel. Während des Auslandsstudienjahres in Basel lernte er seine spätere Frau Magdolna kennen, eine ungarische evangelisch-reformierte Pfarrerin. Im März 1987 nahm Menke das Vikariat in der hannoverschen Landeskirche auf. Anschließend wurde er am?1. September 1989 Pfarrer in der Martin-Luther-Kirchengemeinde in Edemissen. Nach zwölf Dienstjahren, die auch mit der Übernahme von Aufgaben auf Kirchenkreisebene verbunden waren, bot sich für ihn die Möglichkeit, nach Ungarn zu wechseln. Zusammen mit seiner Frau sowie seinen Kindern Nora, Klara und Daniel Bence zog er in die nordwestungarische, unmittelbar an der Grenze zu Österreich liegende Stadt Sopron (Ödenburg). Dort promovierte Menke an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien mit einer Arbeit zum Thema „Kinderbibeln im Lichte des christlich-jüdischen Dialogs“.

mic

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