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„Starenkästen statt Berliner Kissen“

Peine „Starenkästen statt Berliner Kissen“

Erschrocken ist der Peiner Ratsherr Hartwig Klußmann (GuB) über eine Information der Stadtverwaltung: Insgesamt fast 44 000 Euro haben die drei künstlichen Verkehrshindernisse an der Kastanienallee gekostet.

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Die GuB meint: Ein Starenkasten ist die beste Möglichkeit, um Temposünder wirkungsvoll zu bestrafen.

Quelle: oh

Peine. Klußmann sagt: „Ich war perplex: Mit diesem Aufwand für eine Straße von 800 Metern Länge, beziehungsweise 53 Euro pro Meter, dürfte die Kastanienallee vermutlich absoluter ‚Verkehrs­be­ruhi­gungs’-Spitzenreiter aller Straßen im Stadtgebiet sein.“

In einem Antrag fordert die GuB/FDP/Piraten-Fraktion daher eine Diskussion im Rat über den Standort, die Kosten und die Wirksamkeit der verschiedenen Maß­nah­men zur Verkehrsberuhigung. Insbesondere gehe es der Fraktion darum, auszuloten, ob speziell die so genannten Berliner Kissen (rund 19 000 Euro) optimale „Verkehrs-Schikanen“ seien. In einzelnen Ortschaften werde das Thema bereits in den Ortsräten behandelt. So habe sich beispielsweise der Ortsrat Vöhrum gegen Berliner Kissen ausgesprochen, und der Ortsrat Rosenthal habe sogar explizit Radarmessungen seitens des Landkreises gefordert.

Neben den technischen Fragen wolle die Fraktion auch dargelegt bekommen, welches die rechtlichen Hürden beispielsweise für stationäre Starenkästen und Starenkästen-Attrappen seien.

Zweck von Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sei die Temporeduzierung an Unfallschwerpunkten ebenso wie generell an Schulen, Kindergärten oder Senioreneinrichtungen. Erreichbar sei dieses Ziel sowohl mit Bodenschwellen oder Berliner Kissen wie auch mit Radarmessanlagen. Der entscheidende Nachteil von auf den Straßen aufgebrachten künstlichen „Verkehrs-Schikanen“ sei aber, dass man mit ihnen alle Verkehrsteilnehmer „schikaniere“. Klußmann: „Wir wollen aber nur die Temposünder belangen und das funktioniert eben nur mit Radarmessungen.“

tk

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