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Stahlkonzern Salzgitter-AG erholt sich deutlich

Quartalsergebnis Stahlkonzern Salzgitter-AG erholt sich deutlich

Der Stahlmarkt wird angesichts der EU-Schutzzölle wieder stabiler. Auch Deutschlands zweitgrößter Stahlkocher Salzgitter AG, zu dem die Peiner Träger GmbH (PTG) gehört, kann davon profitieren. Die Erholung auf dem Stahlmarkt hat der Salzgitter AG zum besten Quartalsergebnis seit 2008 verholfen.

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Ein Hochofen der Salzgitter AG wird befeuert.
 

Quelle: Archivfoto: dpa

Peine/Salzgitter. Unter dem Strich verdiente Salzgitter in den ersten drei Monaten 48,7 Millionen Euro - nach einer Million Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen gestern bekannt gab. Der Umsatz erhöhte sich um ein etwa Viertel auf etwa 2,4 Milliarden Euro.

Weniger gut sieht es dagegen bei der Peiner Stahltochter aus. Laut Sprecher Bernhard Kleinermann leide die PTG unter den starken Schwankungen des Schrottpreises, was dazu führe, dass die Händler nur sehr vorsichtig agieren würden. „Grundsätzlich belastet die starke Erhöhung der Netzentgelte beim Strombezug, die pro Quartal fast zwei Millionen Mehrkosten für die PTG bedeuten. Das Ergebnis der PTG fiel leicht negativ aus“, sagte Kleinermann der PAZ.

Doch insgesamt konnte die Salzgitter AG neben besseren Stahlpreisen nicht zuletzt wegen der Schutzzölle der EU und vom selbst auferlegten Sparprogramm profitieren. Der europäischen Stahlbranche hatten lange billige Importe aus China und ein dadurch bedingter Preisverfall zu schaffen gemacht.

Salzgitter hatte bereits Anfang Mai vorläufige Zahlen vorgelegt und die Jahresprognose wegen der guten Entwicklung erhöht. Vor Steuern dürfte der Gewinn von 53 Millionen Euro im Vorjahr auf zwischen 125 und 175 Millionen Euro steigen. Beim Umsatz erwartet Salzgitter im Gesamtjahr einen Anstieg auf neun Milliarden Euro, nachdem die Erlöse im abgelaufenen Jahr auf 7,9 Milliarden Euro abgerutscht waren.

Erst unlängst hatte der Stahlkocher im US-Anti-Dumping-Verfahren gegen deutsche und andere europäische Stahlunternehmen Vorwürfe zurückgewiesen. Weder die Entscheidung selbst noch die Höhe der drohenden Zölle auf Importe in die Vereinigten Staaten sei nachvollziehbar, sagte ein Sprecher Ende März.

Von dpa/Thomas Kröger

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