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Städtepartnerschaft Peine-Aschersleben: Darüber schrieb Studentin ihren Master

Peine Städtepartnerschaft Peine-Aschersleben: Darüber schrieb Studentin ihren Master

Von einem Experiment zu einer bereichernden Städtepartnerschaft: Melanie Osuch, ehemalige Studentin an der Technischen Universität Braunschweig, schrieb ihre Masterarbeit zum Thema „Städtepartnerschaft Peine-Aschersleben 1989/90“. Am Dienstag übergab die jetzt Deutsch- und Geschichtslehrerin ein Exemplar ihres Recherchewerkes an Bürgermeister Michael Kessler.

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Von links: Leiter des Peiner Stadtarchivs Michael Utecht, Autorin Melanie Osuch und Bürgermeister Michael Kessler bei der Übergabe eines Exemplars der Masterarbeit.

Quelle: mgb

In ihrer Masterarbeit geht Osuch ein auf den Beginn der deutsch-deutschen Städtepartnerschaft zwischen Peine und Aschersleben. Dabei stellt sie schnell fest, dass der Weg zu diesem Bündnis ziemlich steinig war.

1989 waren drei Briefe mit Anfragen auf eine Partnerschaft aus dem Kreis Peine in den Osten geschickt worden. „Doch die ersten beiden Briefe sind nie angekommen“, so die 32-jährige Autorin. Vermutlich habe das DDR-Regime die Briefe aus dem Post-Verkehr gezogen. „Erst nach dem Mauerfall kam das Anschreiben an und bot den Menschen neue Möglichkeiten“, erklärte Osuch. Der Brief habe große Freude ausgelöst und viele Bürger dazu veranlasst, Peine zu besuchen.

„Viele private Briefe wurden in die Stadtverwaltung nach Peine geschickt, um neue Kontakte in den Westen zu knüpfen“, bekräftigte Michael Utecht, der Leiter des Peiner Stadtarchivs. „Daraufhin musste sogar ein neues Büro eingerichtet werden, um alle Anfragen zu beantworten.“

Doch der Glanz der neuen Partnerschaft wurde auch von Schatten überdeckt. „Es gab viele Ascherslebener Bürger, die enttäuscht über die Städtepartnerschaft waren“, so Osuch. Sie hätten sich beispielsweise den Kauf vieler Produkte erhofft, die sie sich aber aufgrund mangelnden Geldes nicht leisten konnten. Nichtsdestotrotz wurden viele Freundschaften geknüpft, die bis heute andauern. „Und viele weitere Kontakte sind hinzugekommen“, fügte Kessler hinzu. „Die Gymnasien, Vereine und Senioren besuchen sich regelmäßig.“

mgb

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