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Stadt unterstützt Feuerwehr mit 5,8 Millionen Euro

Neuer Bedarfsplan Stadt unterstützt Feuerwehr mit 5,8 Millionen Euro

Bis 2040 sollen in Peine alle Tragkraftspritzenfahrzeuge (TSF) der Ortswehren gegen ein höherwertiges Modell (TSF-W) ausgetauschtwerden. Dafür muss die Stadt tief in die Tasche greifen, denn ein TSF-W soll laut dem erstmalig aufgestellten Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Peine rund 120.000 Euro kosten.

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Rüdiger Ernst (v.l.), Carsten Löhr und Friedhelm Seffer machen sich für die Feuerwehr stark.

Quelle: Michaela Gebauer

Peine. Der Plan ist für die hiesige Freiwillige Feuerwehr aufgestellt und soll schon bald den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Vorgestellt wurde dieser jetzt bei einem Pressegespräch im Rathaus. Dabei waren Stadtrat Friedhelm Seffer, der stellvertretende Amtsleiter Ordnung/Recht Carsten Löhr und Stadtgerätewart Rüdiger Ernst, der auch Kreisbrandmeister ist.

Aus der 147-seitigen Ratsvorlage sollen Folgerungen für die Haushalte der kommenden Jahre abgeleitet werden. Zusammengerechnet ergibt das einen Wert von rund 5,8 Millionen Euro, der innerhalb der nächsten 23 Jahre alleine für allerlei Fahrzeugbeschaffungen ausgegeben werden könnte.

Als Beispiel: Das neue Löschgruppenfahrzeug mit Feuerlöschkreiselpumpe (HLF 20/16), das 2017 für die Freiwillige Kernstadtfeuerwehr gekauft werden könnte, soll die Stadt Peine rund 380.000 Euro kosten.

„Der Feuerwehrbedarfsplan dient als Grundlage für den Erhalt einer flächendeckenden Brandbekämpfung sowie Hilfeleistung und ist Basis für Investitions- und Organisationsentscheidungen der Feuerwehr“, sagt Seffer. Aus diesem Grund wurde auch der Feuerwehrbedarfsplan unter Beteiligung der hiesigen Ortsfeuerwehren erarbeitet. Eine Aktualisierung der Daten ist alle fünf Jahre geplant.

Laut Seffer habe die Aufstellung des Planes ergeben, dass im Rahmen der bisherigen Organisation, Planung und Aufstellung der Feuerwehr keine gravierenden Mängel in der Ausstattung festzustellen waren. Des Weiteren würden sich die 14 freiwilligen Ortswehren gegenseitig unter die Arme greifen, weshalb es auch keine Probleme mit Personalmangel gebe. „Vor allen Dingen gibt es in den Betrieben viel Verständnis für Feuerwehrmänner- und Feuerwehrfrauen, so dass sie jederzeit ausrücken können“, bestätigt Ernst.

Übrigens: Die Mitgliederstärke der Feuerwehr Peine entwickelt sich - im Gegensatz zum Landestrend - positiv. Sie hat sich von 2010 bis 2015 sogar etwas gestiegen. Wesentliches Element zur Nachwuchsgewinnung sind die Kinder- und Jugendfeuerwehren, „die weiterhin aktiv unterstützt werden sollen“, bekräftigt Seffer.

mgb

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