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Stadt und Polizei Peine greifen durch: Glasverbot beim Eulenmarkt

Peine Stadt und Polizei Peine greifen durch: Glasverbot beim Eulenmarkt

Peine. Nach dem großen Ärger in den Vorjahren hat die Stadt Peine in Abstimmung mit der Polizei erneut ein Glasverbot in der Innenstadt für den Zeitraum des 30. Peiner Eulenmarktes erlassen. Das Verbot gilt in folgende Zeiträumen: Freitag, 12. September, von 18 bis 2 Uhr; Samstag, 13. September, von 11 bis 2 Uhr und Sonntag, 14. September, von 11 bis 19 Uhr.

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Quelle: A

Die Erfahrungen der Polizei und der Stadt Peine haben laut Sprecher Peter Rathai „in der Vergangenheit gezeigt, dass es zu massiven Störungen in Form von Körperverletzungen durch Glasbruch oder Glas als Waffe gekommen ist“. Daneben sei die Vermüllung der Innenstadt durch unsachgemäße Glas-Entsorgung ein großes Problem.

Deswegen habe man seit 2012 zum Peiner Eulenmarkt ein Glasverbot angeordnet, wodurch die Anzahl der Polizei-Einsätze beim Stadtfest durch das Glasverbot auf Null reduziert worden sei. Diese positive Entwicklung wolle man auch in diesem Jahr fortsetzen.

„Das Glasverbot gilt im gesamten Veranstaltungsgebiet. Dieser Bereich umfasst den historischen Marktplatz, Echternplatz und die Fußgängerzone mit Bahnhofstraße ab Friedrich-Ebert-Platz, Gröpern, Breite Straße, Lindenstraße, Winkel sowie Querstraße“, so Rathai. In diesem Bereich sei das Mitführen und die Benutzung von Gläser und Flaschen verboten. Stattdessen gibt es Getränke in Plastikbechern.

Das Glasverbot gelte jedoch nicht für Lokale und Gaststätten-Außenflächen, die auch außerhalb des Eulenmarktes eine Sondernutzungserlaubnis besitzen. Hier ist laut dem Sprecher „die Nutzung von Gläsern zulässig, die in den Lokalen befüllt werden“. Die Herausgabe von Flaschen sei jedoch untersagt.

Daneben habe man Personen von diesem Verbot ausgenommen, die Glasflaschen in einem Supermarkt oder Kiosk zum nicht sofortigen Verzehr kaufen. Verstöße gegen das Glasverbot können mit einem Zwangsgeld in Höhe von 50 Euro geahndet werden. Darüber hinaus behalten sich die Behörden vor, Platzverweise gegen Personen auszusprechen.

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